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Faraday Future: Gründer des Tesla-Konkurrenten meldet Insolvenz an

Elektro-SUV FF 91. (Bild: Faraday Future)

Der Gründer des Elektro-Autoherstellers Faraday Future, Jia Yueting, hat in den USA die Insolvenz für sein persönliches Vermögen beantragt. Die Firma soll davon nicht betroffen sein.

Dem Gründer und ehemaligen CEO von Faraday Future, Jia Yueting, werden rund zwei Milliarden US-Dollar persönliche Schulden zugeschrieben. Das hatte in der Vergangenheit für Schwierigkeiten auch im operativen Geschäft des Unternehmens gesorgt. Immerhin hält der Gründer rund ein Drittel der Anteile an Faraday Future.

Insolvenzantrag soll Faraday Future helfen

Der nun in den USA gestellte Antrag soll die Situation klären helfen und die Zukunft des Unternehmens sichern. Dieses will demnächst sogar an die Börse gehen, wie Reuters berichtet.

Auch die Position Jias bei Faraday Future steht nicht zur Disposition. So soll er sich weiterhin auf die Strategien für den amerikanischen und den chinesischen Markt konzentrieren. Als CEO hatte vor einigen Monaten der Ex-BMW-Manager Carsten Breitfeld übernommen.

Der Insolvenzantrag scheint aus Sicht des Unternehmens die einzige Möglichkeit zu sein, Ruhe in den Betrieb zu bekommen.

Eigentumsanteile werden in einem Fond verwaltet

Jia wird nun seine Eigentumsanteile in einen Treuhand-Fond übertragen, dessen Erträge allein den Schuldnern zukommen werden und der von einem Treuhänder und einem Schuldner-Gremium verwaltet werden wird. Neben der strukturierten Rückzahlung seiner Schulden will Jia vor allem die Möglichkeit verlangen, wieder nach China zu reisen, ohne dort festgenommen zu werden.

Immerhin gilt er dort als „unehrlicher Schuldner“. Er hatte mehrere Rückkehr-Aufforderungen unbeachtet gelassen, nachdem er zuvor regelrecht aus China geflohen war.

Nach Aussage des Unternehmens sind außer den Anteilen von Jia Yueting weder Mitarbeiter-Aktien noch sonstige Anteilsscheine von der Insolvenz betroffen.

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