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Fastbill streicht Millionenfinanzierung ein – nach sechs Jahren Bootstrapping

Die Fastbill-Gründer Christian Häfner und Rene Maudrich. (Foto: Fastbill)

Aus eigenen Ersparnissen haben die Fastbill-Gründer eines der beliebtesten SaaS-Tools für die Buchhaltung entwickelt. Jetzt gibt es die erste Millionenfinanzierung für das Startup aus Offenbach.

Erstmals seit seiner Gründung 2011 setzt Fastbill auf Investorengelder: Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, beteiligte sich der Inkubator Finlab im Rahmen einer Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe an dem Fintech aus Offenbach. Auch Coparion, eine Venture-Kapital-Firma mit Technolologieschwerpunkt, gehört zu den neuen Teilhabern. Das Geld will Fastbill nach eigenen Angaben in das Wachstum und den Ausbau seiner Finanzplattform investieren.

Bereits 40.000 Kunden für Fastbill

Fastbill bietet eine Cloud-Lösung für das Finanzmanagement kleiner Unternehmen und Selbständiger. Durch die Integration von Rechnungswesen, Banking und Assistenzsystemen in einer Benutzeroberfläche werden wiederkehrende Aufgaben des Arbeitsalltags beschleunigt und Buchhaltungs-Prozesse im Hintergrund abgewickelt. Auch Steuerberater sollen durch die automatisierte Datenübertragung profitieren. Nach eigenen Angaben hat Fastbill bereits 40.000 Kunden und ist profitabel.

Fastbill vereinfacht das Finanzmanagement für Kleinunternehmer. (Bild: Fastbill)

„Wir sind stolz darauf, dass wir Fastbill im Bootstrapping-Modus so weit aufgebaut haben“, lässt sich Fastbill-Mitgründer René Maudrich in einer Mitteilung zitieren. Die Finanzierungsrunde begründet Maudrich mit „noch größeren Chancen“ für die Weiterentwicklung des Produkts und den Markt. „Auf Basis der gesammelten Erfahrungen und des kontinuierlichen Austauschs mit unseren Nutzern wissen wir genau, wie wir FastBill weiterentwickeln können“, so Maudrich.

Mit Material von dpa

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6 Reaktionen
Patrick

Honi soit qui mal y pense in Anbetracht dieser Meldung, wenn man bedenkt, dass es seit ein paar Tagen erhebliche DDoS-Attacken auf die API gibt.

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ChristianHaefner

Ist mittlerweile überstanden. Hier kannst du mehr dazu nachlesen: http://www.gruenderszene.de/allgemein/fastbill-hacker-erpressung

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Markus

Macht was draus, viel Erfolg.

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Simon

Wieso bezeichnet Ihr es als Bootstrapping, wenn die Gründer nur gute 10 Prozent an der Bude halten und der Hauptteil einem Steuerberater gehört?

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René Maudrich

Hallo Simon, wo hast du diese Info her? Das trifft bei uns zum Glück nicht zu. Gruß, René

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David

Achja was waren das noch für Zeiten, in denen jemand einfach nur eine Firma gegründet hat und glücklich war etwas aufgebaut zu haben. Heute muss es gleich die Welt umspannen, an die Börse gehen und mit Millionenkapital aufgestockt werden.

Das eigentlich interessante an der News ist doch, dass die Gründer es auch so geschafft haben und an ihre Idee geglaubt haben. Ob das jetzt gesund weiterwachsen wird, oder irgendwodrin aufgeht oder oder oder... who cares.

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