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Featured Snippets: Google zapft jetzt auch Tweets und PDFs an

Google-Logo. (Foto: Benny Marty / Shutterstock.com)

Die sogenannte Position 0 wird bei Google zunehmend relevant. Für die Featured Snippets zieht Google jetzt auch PDFs und Tweets heran.

Bislang zog sich Google die Informationen für die hervorgehobenen Snippets, die bei einigen Suchanfragen oberhalb der Ergebnisse angezeigt werden – die sogenannte Position 0 –, aus regulären Websites. Wie Kevin Indig, der ehemalige SEO-Lead von Atlassian, und andere kürzlich auf Twitter meldeten, zieht Google mittlerweile aber auch Informationen aus PDF-Dateien für Featured Snippets heran. Die Suchmaschine hat damit letztlich einen größeren Fundus an Dokumenten zur Verfügung, um Suchanfragen mit den hervorgehobenen Snippets direkt zu beantworten.

So sieht ein Featured Snippet in den Google-Suchergebnissen aus. (Grafik: Google)
So sieht ein Featured Snippet in den Google-Suchergebnissen aus. (Grafik: Google)

Wie der südafrikanische Marketing-Experte Tyron Love auf Twitter anmerkt, ist das für Mobile-Nutzerinnen und Nutzer allerdings eher nachteilig – zumindest, wenn sie die vollständige Quelle einsehen wollen. Neben PDF scheint Google mittlerweile auch Tweets als Quelle für hervorgehobene Snippets zu nutzen. Das wurde von der SEO-Expertin Britney Muller entdeckt.

Was sind Featured Snippets?

Als Featured Snippets bezeichnet Google Kästen, die oberhalb der eigentlichen Suchergebnisse angezeigt werden und einen aus einer Website – oder jetzt eben auch einem PDF-Dokument – entnommenen Text anzeigen. Der soll die Frage des Suchenden möglichst direkt beantworten. Unterhalb des Auszugs finden sich Seitentitel und Link der Quelle. Erst darunter beginnen die eigentlichen Suchergebnisse.

t3n meint: Je nach Suchbegriff könnten die zusätzlichen Quellen natürlich die eine andere Website aus dem hervorgehobenen Snippets verdrängen. Gleichzeitig bieten sich dadurch aber Potenziale, da Whitepaper und ähnliche Dokumente eine deutlich bessere Platzierung erhalten könnten. Es könnte es sich in einigen Fällen lohnen, auch bei PDF-Dokumenten stärker als bisher auf eine Optimierung zu achten.

Kim Rixecker

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