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Software & Infrastruktur

So geht Feedback! 3 Issue-Tracking-Tools im Kurztest

Feedback ist essentiell. (Bild: © oonal – iStockphoto.com)

Feedback vom Kunden in der Entwicklungsphase kann sehr zeitsparend sein – nervig allerdings, wenn das E-Mail-Postfach überquillt von Mails mit groben und ungenauen Fehlerbeschreibungen. Wir stellen euch deshalb drei Issue-Tracking-Tools vor, die damit Schluss machen.

Issue-Tracking-Tools: Feedback in modern

Wenn ihr ein Projekt bearbeitet, solltet ihr vorher alles so genau abgestimmt haben, wie möglich. Trotzdem schneien dann immer wieder Mails von Kunden ins Postfach, die kleinere oder auch größere Probleme anmerken. Das ist häufig etwas nervig – vor allem, wenn dann noch groß nachgefragt werden muss, wo das Problem genau liegt, welcher Browser und welches Betriebssystem im Einsatz sind und so weiter.

Wie schön wäre es, wenn der Kunde oder andere Mitarbeiter ihr Feedback direkt im Browser machen könnten und der Entwickler dann den Screenshot mit anderen wichtigen Informationen bekommt – bestenfalls noch über ein Web-Interface, damit der E-Mail-Account unberührt bleibt. Das meiste davon können alle drei Tools, die wir euch hier kurz vorstellen.

Issue-Tracking-Tool für Teams: BugHerd

Issue-Tracking-Tool mit Aufgabenverwaltun: Bugherd. (Screenshot: Bugherd)
Issue-Tracking-Tools: Bugherd bietet auf eine Aufgabenverwaltung. (Screenshot: Bugherd)

Mit BugHerd habt ihr die Möglichkeit, Kunden Feedback geben zu lassen und es auch gleich als Aufgaben zu verwalten. Neben der einfachen Feedback-Funktion gibt es nämlich auch eine Aufgaben-Liste. Ihr könnt also ein ganzes Projekt von Anfang bis Ende hierüber verwalten.

Von Mitarbeitern könnt ihr priorisierte Aufgaben anlegen lassen, auch direkt von der Website aus. Bei der Screenshot-Erstellung auf der Website wählt BugHerd die Bereiche nach den HTML-Elementen aus – ähnlich wie die Developer-Tools der modernen Browser.

So sieht Bugherd auf der Website aus. (Screenshot: Test-Blog)
So sieht Bugherd auf der Website aus. (Screenshot: Test-Blog)

BugHerd ist für 14 Tage kostenlos nutzbar, anschließend muss eine kostenpflichtige Option gewählt werden. Die Preise beginnen bei 29 US-Dollar monatlich beziehungsweise 290 US-Dollar, wenn ihr gleich für ein Jahr bezahlt. BugHerd liefert unter anderem eine Integration für Basecamp, GitHub und Redmine. Bei meinem Test ist mir leider nicht gelungen, das öffentliche Feedback per JavaScript-Schnipsel einzurichten.

Für Einzelkämpfer: TrackDuck

Ein Problem im Detail bei TrackDuck. (Screenshot: TrackDuck)
Ein Problem im Detail bei TrackDuck. (Screenshot: TrackDuck)

TrackDuck hält ähnliche Funktionen wie BugHerd bereit – es fehlt allerdings die Aufgabenverwaltung. Dafür ist TrackDuck kostenlos nutzbar – mit der Einschränkung, dass nur ein Projekt mit einer URL angelegt werden kann. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, könnte man allerdings einfach einen anderen Namen vergeben und die URL wechseln.

Somit eignet sich TrackDuck ganz gut für Einzelkämpfer. Wer mehr Projekte braucht, muss mindestens neun US-Dollar pro Monat investieren, oder – bei jährlicher Zahlung – 92 US-Dollar. TrackDuck liefert im Gegensatz zu BugHerd nur eine Integrationsmöglichkeit für Basecamp – das öffentliche Feedback konnte ich in meinem Test problemlos einrichten.

Trackduck im Einsatz. (Screenshot: Test-Blog)
Trackduck im Einsatz. (Screenshot: Test-Blog)

Direkt in den Posteingang: Usersnap

Der größte Unterschied zu den vorherigen Diensten ist bei Usersnap, dass das Feedback an eine oder mehrere hinterlegte E-Mail-Adressen geht. Eine Einsicht in einem Backend ist nicht möglich. Außerdem wird bei Usersnap in dem Bericht nicht angezeigt, wie groß das Browserfenster des Nutzers war, was in Zeiten des Responsive Webdesign nicht unwichtig ist.

Eine kostenlose Nutzung ist für 15 Tage möglich, anschließend kostet das Tool mindestens 22 US-Dollar pro Monat oder 19 US-Dollar monatlich bei jährlicher Zahlung.

Feedback-Mail von Usersnap. (Screenshot: Mail)
Feedback-Mail von Usersnap. (Screenshot: Mail)

Lieber doch Feedback per Mail? Ein Fazit

Mit BugHerd und TrackDuck ist ein großer Schritt in die richtige Richtung möglich – BugHerd dürfte allerdings nur für Teams interessant sein, da sonst der Preis zu hoch ist. Dafür können hier auch die anderen Aufgaben eines Projekts verwaltet werden. Das große Plus von TrackDuck ist, dass ein Projekt kostenlos ist. Damit ist es eher interessant für Ein-Mann-Agenturen, die es im Bereich Webdesign/Webentwicklung ja durchaus häufig gibt. Usersnap kann sich auf den ersten Blick nicht gegen die anderen Tools durchsetzen, da in dem Bericht eine wichtige Information fehlt, und das Feedback trotzdem per E-Mail kommt. Auch wäre hier vermutlich der Preis für den Einzelnen wie bei BugHerd zu hoch.

Und wie geht ihr mit Feedback um? Welche Tools nutzt ihr für das Issue-Tracking?

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Eine Reaktion
Norbert

Wir nutzen Bugdigger in Kombination mit Jira und anderen Integrationen. Kann ich nur empfehlen, vor allem der Support ist hervorragend

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