Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Ratgeber

Fernab von Kaugummis und Süßigkeiten: Erfolg mit Quengelware im Netz

Den Effekt von Quengelwaren auch online nutzen. (Foto: Shutterstock)

So genannte Quengelware gibt es nicht nur im Supermarkt auf Augenhöhe der Kinder, wo sie bei Eltern für graue Haare sorgt. Im E-Commerce kann diese Strategie ebenfalls funktionieren.

Rund sieben Prozent des Gesamtumsatzes im stationären Handel werden im Kassenbereich erwirtschaftet. Kein Wunder also, dass auch der Online-Handel Mittel und Wege sucht, den Kunden während des Check-Out-Prozesses zu einem impulsiven Mitnahmekauf von so genannter „Quengelware“ zu verführen. Doch wie lässt sich das bewerkstelligen ohne Gefahr zu laufen, sich Conversion-Killer in den Check-out zu holen? Wir zeigen die Chancen und Risiken und erklären, wie sich das Angebot von Mitnahmeartikeln im Check-out-Bereich lohnen kann.

Das Anbieten von sogenannter Quengelware, also niedrigpreisiger Kleinware ohne Erklärbedarf im Kassen- beziehungsweise Check-out-Bereich, soll die Warenkorbhöhe steigern. Was stationär bereits hervorragend funktioniert, kannst du als Shopbetreiber nun auch auf den Online-Kauf übertragen. Interessant sind diese Mitnahmeartikel vor allem auch deswegen, weil sie aufgrund ihres Preises und der geringen Komplexität selten retourniert werden. Doch der Erfolg von impulsiven Mitnahmeartikeln hängt von mehreren Faktoren ab. Wenn du deine Kassenzone für diese Impulskäufe aufrüsten willst, solltest du dir folgende Tipps genauer ansehen:

1. Produkte sollten unkompliziert, günstig und ohne Erklärbedarf sein

Kunden neigen vor allem dann zu Mitnahmekäufen, wenn sie mit dem Kauf des Produkts kein Risiko eingehen und es sich um Güter des täglichen Bedarfs handelt. Die Ausgabe sollte dem Geldbeutel also nicht wehtun und der Kunde muss die Ware wirklich gebrauchen können. Und ganz wichtig: Quengelware darf keinen Erklärbedarf haben. Das heißt, es dürfen beim Kauf keine Fragen über Funktionsweise, Größe etc. offenbleiben. Das ist zum Beispiel bei Taschentüchern, USB-Sticks, Batterien, Süßwaren etc. der Fall.

2. Mitnahmeprodukte müssen zum Kunden passen

Die Kunst beim Impulskauf ist, jedem Kunden ein für ihn passendes Produkt anzubieten. Auch zum eigenen Sortiment sollten die Mitnahmeprodukte passen. Eine Möglichkeit, diese Herausforderung zu meistern, ist eine Online-Werbeschaltung mit Impulskauf-Targeting.

3. Bitte nicht übertreiben

Bei aller Vorfreude auf höhere Warenkörbe ist der Mitnahmekauf von Quengelware immer noch eine Gratwanderung zwischen willkommenem Zusatzservice und aufdringlichem Anbiedern. Daher ist es ratsam, Bannerschaltung im Check-out-Bereich langsam anzugehen und valide Tests durchzuführen.

4. Nebeneffekte nutzen

Neben höheren Warenkörben kannst du auch auf andere Weise von einer Bannerschaltung im eigenen Check-out-Bereich profitieren: So kannst du etwa Zusatzumsätze durch die Schaltung von Bannern einfahren und damit einen Teil des Werbebudgets der Hersteller für dich einstreichen. Außerdem, und das dürfte für dich noch interessanter sein: nutze ihre Bereitschaft für Bannerwerbung und hole dir günstigere Einkaufskonditionen.

Ebenfalls interessant: 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Finde einen Job, den du liebst