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Fiat Chrysler könnte E-Motoren von Tesla kaufen

(Foto: Tesla)

Der Fiat-Chrysler-Chef hat im Gespräch mit Analysten angedeutet, dass der Autokonzern für seine E-Autos Antrieb und Akkus von Tesla kaufen könnte. Einen Pakt zwischen den beiden Firmen gibt es schon.

Im April waren Pläne bekannt geworden, nach denen Fiat Chrysler Automobiles dem Elektroautobauer Tesla Hunderte Millionen Euro zahlen wolle, um die kommenden strengeren Abgasvorschriften in der EU zu erfüllen. Ein entsprechender „offener Pool“ sei im Februar gebildet worden. Fiat Chrysler und Tesla haben einen entsprechenden Deal später bestätigt. Jetzt hat Fiat-Chrysler-Chef Mike Manley im Gespräch mit Analysten angedeutet, dass sein Konzern für seine Elektroauto-Pläne auf Tesla-Technologie zurückgreifen könnte, wie Businessinsider berichtet.

Fiat Chrysler: E-Autos mit Tesla-Technik

Demnach wolle der Autobauer eher Antrieb und Batterien bei Tesla einkaufen, als eigene E-Auto-Plattformen zu entwickeln. Die Überlegungen in Richtung zugekaufte Technologien stellte Manley vor dem Hintergrund des geplanten Zusammenschlusses mit dem französischen Opel-Mutterkonzern PSA an. Mit der Fusion entstünde der viertgrößte Autokonzern der Welt. Vorausgesetzt, der Deal erhielte grünes Licht von den Regulierungsbehörden, so der Fiat-Chrysler-Chef, würde eine absehbare Elektroauto-Offensive noch mehr Ressourcen verschlingen. Warum also nicht zukaufen?

Manley führte weiter aus, dass der Konzern von Tesla eine Art Skateboard-Plattform kaufen könne, die dann entsprechend auf die unterschiedlichen Marken abgestimmt werde. Offizielle Gespräche mit Tesla wollte der Fiat-Chrysler-CEO aber nicht bestätigen. Von einer solchen E-Auto-Plattform würden laut Electrive aber wohl vor allem die höher positionierten Marken wie Alfa Romeo, Maserati, Jeep, Ram oder Chrysler profitieren.

CO2-Ziele: Rasche große Zahl an E-Autos benötigt

Fiat Chrysler hat sich in puncto Elektromobilität bisher eher zurückgehalten. Einige elektrifizierte Modell wie der vollelektrische Fiat 500 sollen bald Premiere feiern. Bei den größeren Modellen ist noch kein reiner Stromer in Sicht. Branchenbeobachtern zufolge sieht sich Fiat Chrysler aber zunehmend unter Druck. Für die Einhaltung der CO2-Ziele – und damit die Vermeidung von milliardenschweren Strafzahlungen – dürfte ein zügiger Marktstart von Elektroautos in großer Stückzahl notwendig sein.

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