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Fiese Datenpanne: Google schickt private Videos an die falschen Nutzer

Fiese Datenpanne betrifft Videos, die über Google Fotos gesichert wurden. (Foto: BigTunaOnline/ Shutterstock)

Google hat versehentlich Privatvideos an die falschen Empfänger geschickt. Die Clips waren über die Google-Foto-App in der Cloud gespeichert worden.

Google hat einige Nutzerinnen und Nutzer darüber informiert, dass private Videos, die sie über Googles Fotos-App in der Cloud gespeichert hatten, versehentlich an wildfremde Empfänger geschickt wurden. Wie das Unternehmen in einem Statement gegenüber der US-Nachrichtenseite 9to5Google erklärt, wurden die Videos in der Zeit vom 21. bis 25. November 2019 beim Datenexport über die Google-Takeout-Funktion den falschen Empfängern zugewiesen. Das Feature erlaubt den Download aller oder einzelner Daten, die mit einem Google-Nutzerkonto verknüpft sind.

Nach Angaben von 9to5Google trat der Fehler nur bei 0,01 Prozent der Fotos-User auf, die in dem Zeitraum den Takeout-Export genutzt haben. Wie viele Menschen letztlich betroffen sind, bleibt jedoch unklar. Stand Sommer 2019 wurde Google Fotos von einer Milliarde Menschen genutzt. Allerdings ist anzunehmen, dass nur ein sehr kleiner Teil der Nutzerbasis innerhalb der vier Tage einen Export über die Takeout-Funktion angefordert hat. Wer betroffen ist, sollte mittlerweile eine Benachrichtigung von Google erhalten haben.

Google Fotos: Problem soll mittlerweile behoben sein

Das Exportproblem ist laut Google mittlerweile behoben. Außerdem hat das Unternehmen eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen für den Fehler zu finden. Google entschuldigt sich für den Fehler und fordert alle, die Videos anderer Nutzerinnen und Nutzer erhalten haben, dazu auf, diese Clips zu löschen. Ob das auch wirklich passiert, kann an der Stelle aber wohl niemand kontrollieren.

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