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Millionenbetrag für Figo: Deutsche Börse investiert in Hamburger Fintech

Die Figo-Geschäftsführer Heiko Rahlfs und André M. Bajorat. (Foto: Leonard Kroener)

Das Hamburger Fintech-Startup Figo erhält über eine neue Finanzierungsrunde rund 6,8 Millionen Euro. Mit der Deutschen Börse glaubt auch ein Bigplayer an das „Dropbox für Finanzen“.

Millionenbetrag für die Idee, Banking offener und einfacher zu machen: Das Hamburger Fintech-Startup Figo erhält über eine zweite Anschlussfinanzierung rund 6,8 Millionen Euro. Mit der Deutschen Börse, die einen siebenstelligen Betrag über ihren Beteiligungsarm DB1 Ventures beisteuert, konnte das Startup einen prominenten Investor gewinnen. Daneben beteiligten sich nach Angaben von Figo auch „namhafte“, jedoch nicht näher genannte Business Angels am Unternehmen.

Figo will das Dropbox für Finanzen sein

Figo wurde bereits 2012 gegründet und versteht sich als offene Banking-Plattform, über die Unternehmen mithilfe einer Programmierschnittstelle ihre Produkte und Dienstleistungen an Banken und Finanzdienstleister anschließen können. Entwickler beispielsweise können ihre App so mit wenigen Klicks um Banking-Funktionen wie Überweisungen oder eine Kontostandsabfrage ergänzen. Im Gespräch mit dem t3n-Magazin bezeichnete Figo-Geschäftsführer André M. Bajorat das Konzept auch als „Dropbox für Finanzen“ (t3n Nr. 43). Zu den Kunden von Figo gehören unter anderem die Deutsche Post, der Kreditmarktplatz Auxmoney oder die UBS-Großbank.

Figo versteht sich als das „Dropbox für Finanzen“. (Foto: Leonard Kroener)
Figo versteht sich als das „Dropbox für Finanzen“. (Foto: Leonard Kroener)

Das frische Kapital will Figo unter anderem in die Internationalisierung investieren. Vor allem die Deutsche Börse dürfte als Partner in dieser Hinsicht hilfreich sein, wie auch André M. Bajorat, Geschäftsführer bei Figo, erklärte. „Die Deutsche Börse verkörpert für uns den perfekten Partner – einerseits als Investor, der sich finanziell beteiligt, und gleichzeitig auch als ein strategischer Partner“, wird er in einer offiziellen Mitteilung zitiert. Kein anderer Player stehe im Fintech-Bereich so deutlich für Neutralität und sei gleichzeitig ein Infrastrukturanbieter. Es ist nicht das erste Mal, das Figo einen prominenten Investor für sich gewinnen kann. An der letzten Finanzierungsrunde vor einem Jahr beteiligte sich auch Jörg Heilig, Chefingenieur bei Google.

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