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Filesharing mit der Konsole: Clever und einfach mit der Konsole Dateien teilen

Filesharing mit der Konsole. (Bild: Shutterstock)

Dateien über Dropbox, Google Drive oder einen eigenen Server bereitzustellen, hat jeder schon einmal gemacht. Das Prozedere ist auch immer das Gleiche. Die Dateien werden ausgewählt und per Drag&Drop hochgeladen. Doch wie wäre es, wenn wir die Dateien auch direkt mit unserer Konsole bereitstellen könnten?

Die Konsole ist nicht nur ein Werkzeug für Nerds, sondern ermöglicht jedem, schneller und spezifischer arbeiten zu können. Zudem gibt es manche Programme oder Befehle die ausschließlich über die Konsole ausgeführt werden können. Viele Arbeitsabläufe, die sonst per Maus erfolgen, können schneller über die Konsole ausgeführt werden. Wie praktisch das beispielsweise auf dem Mac ist, zeigt der Artikel Keine Angst vor der Kommandozeile: Mit diesen 10 Befehlen entfesselst du das ganze Potenzial deines Mac.

Die Angst vor dem schwarzen Kasten, meist mit grüner Schrift, ist unbegründet. Wie ihr nun sogar auch Dateien per Konsole, eurem Kunden oder Kollegen, sicher bereitstellen könnt, zeigen wir euch jetzt!

Filesharing mit der Konsole: Jetzt wird’s schwarz / grün!

Filesharing: Mit cURL Daten schnell bereitstellen. (Screenshot: transfer.sh)

Filesharing: Mit cURL Daten schnell bereitstellen. (Screenshot: transfer.sh)

Um die Dateien nun über die Konsole zu teilen, benötigen wir keine weitere Software oder Plugins. Alle Funktionen, die benötigt werden, stehen bereits auf unserem System bereit. Der Dienst transfer.sh liefert nur den Server und eine Anleitung, wie mit Bordmitteln Dateien hochgeladen werden können.

Um eine Datei bereitzustellen reicht schon folgender Aufruf in der Konsole:
curl --upload-file hello.txt https://transfer.sh/hello.txt

Wir können die Datei zuvor auch verschlüsseln und dann hochladen, ein Beispiel wäre es mit GPG:
cat hello.txt|gpg -ac -o-|curl -X PUT --upload-file "-" https://transfer.sh/helloencrypt.txt

Die Datei wieder zu entschlüsseln und vom Server herunterzuladen erfolgt wiederum mit folgendem Befehl:
curl https://transfer.sh/1lDau/helloencrypt.txt|gpg -o- > hello.txt

Als nützlicher Zusatz können auch Dateien direkt mit dem Service Virustotal auf Viren überprüft werden:
curl -X PUT --upload-file hello.txt https://transfer.sh/hello.txt/virustotal

Wem der cURL Befehl zu lang ist, kann auch einen Alias definieren und diesen stattdessen benutzen. Das Alias-Script haben die Macher in einem Gist bereitgestellt.

transfer.sh überzeugt durch seine Sicherheit (https-Protokoll) und die Möglichkeit auch verschlüsselte Dateien hochzuladen. Mit einem max. Upload von 10GB bietet es zudem, für 14 Tage, die Möglichkeit seine Daten schnell und sicher bereitzustellen. Zudem kann der ganze Service gratis genutzt werden.

Benutzt ihr regelmäßig die Konsole oder soll der schwarze Kasten euch lieber fernbleiben?

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Ein Kommentar
Uwe Keim

2006 hatte ich mal mit http://zeta.li ein ähnliches Tools entwickelt, auch mit Konsolen-Client. Und heutzutage gibt’s glaube ich mehr Cloud-Filesharing-Dienste als zu teilende Dateien 8-)

Antworten

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