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Final Cut Pro X: Neue Version der Profi-Software unterstützt 8K, VR und HDR

Final Cut Pro x 10.4. (Bild: Apple)

Apple hat sein Profi-Videoschnittprogramm Final Cut Pro X 10.4 offiziell angekündigt. Die Software wird 8K-Video, einen erweiterten Farbraum als auch VR unterstützen und noch 2017 erscheinen.

Final Cut Pro X 10.4: Update bringt VR- und HEVC-Support

Schon im April dieses Jahres hatte Apple im Zuge der Ankündigung eines neuen Mac Pro versprochen, die Profi-Schnittsoftware Final Cut Pro weiterzuentwickeln. Über ein halbes Jahr später hat das Unternehmen auf dem „Final Cut Pro X Creative Summit“ (FCPX Creative Summit) in Cupertino die neueste Version vorgestellt. Wie zu erwarten war, halten die mit iOS 11 eingeführten Aufnahmeformate HEVC und HEIF in die Anwendung Einzug. Derzeit kann das auf dem H.265-Codec basierende Format nur mit iMovie bearbeitet werden.

Des Weiteren unterstützt die neue Software die Verarbeitung von VR-Videos. Diese neue Funktion war ebenfalls zu erwarten: Zum einen, weil Apple VR-Support für seine iMac- und -Pro-Modelle angekündigt hatte, zum anderen weil das Unternehmen im Frühjahr dieses Jahres die Final-Cut-Pro-Erweiterung „360VR Toolbox“ von Tim Dashwood übernommen hatte. Nutzer werden mit Final Cut X 10.4 360-Grad-Videos in zweidimensionale Projekte einbinden können – dabei sollen sie den Blickwinkel der VR-Kamera frei wählen dürfen. Darüber hinaus können Apple zufolge Anwender auch komplette VR-Projekte bearbeiten und extrahieren.

Final Cut X Pro 10.4 soll noch dieses Jahr erscheinen

Final Cut Pro x 10.4 in Aktion. (Foto: PeterWiggins)

Final Cut Pro X 10.4 wird außerdem mit Video-Auflösungen von bis zu 8K und Farbräumen bis HDR Rec.2020 umgehen können – diese werden künftig nativ unterstützt. Ebenso erhält die Anwendung bessere Werkzeuge zur Farbanpassung sowie HDR-Workflows, benutzerdefinierte LUTs und mehr. Laut Peter Wiggins, Betreiber der Website fcp.co, der der Ankündigung beiwohnte, sollen neue Tools zur Anpassung von Auflösung und Farbtiefe auch ins Animationswerkzeug Motion 5 integriert werden.

Die Unterstützung für 8K-Videos werde vorerst nur auf dem iMac Pro, der Ende 2017 erscheinen soll, verfügbar sein. Der im Laufe des WWDC angeteaserte iMac Pro hat ein 5K-Display verbaut und soll optional mit bis zu 18 Intel-Xeon-Kernen angeboten werden. Das günstigste Modell mit 8 Kernen, Vega-Grafik, 32-Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Ein-Terabyte-SSD wird knapp 5.000 UD-Dollar kosten.

Die neue Version dürfte Apple mit hoher Wahrscheinlichkeit noch in diesem Jahr veröffentlichen und allen Nutzern, die die Software über den Mac-App-Store gekauft haben, höchstwahrscheinlich auch noch in diesem Jahr als kostenloses Update bereitstellen. Über die konkreten Hardwareanforderungen hat Apple noch kein Wort verloren.

Der neue iMac Pro im Bildern

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Zum Weiterlesen:

via 9to5mac.com

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