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Fingerabdruck-Scanner: Forscher können viele Smartphones knacken

(Foto: Johannes Schuba)

US-Forscher wollen eine Art Masterkey entwickelt haben, mit dem sie den Fingerabdruck-Scanner von zwei Dritteln aller Smartphones knacken konnten. Dabei half ihnen Machine-Learning.

Sicherheitsrisiko Fingerabdruck-Scanner

Experten kritisieren schon lange, dass einen Masterkey entwickelt haben, mit dem sich eine ganze Reihe von Smartphones knacken lassen könnten.

Fingerabdruck-Scanner in Smartphones sind derzeit ein Sicherheitsrisiko. (Foto: mirtmirt/Shutterstock)

Bei der Entwicklung des Master-Fingerabdrucks griffen die Forscher auf Machine-Learning zurück. Sie machten sich aber auch die Eigenheit der in aktuellen Smartphones verbauten Sensoren zur Erkennung von Fingerabdrücken zunutze. Dabei werden die Fingerabdrücke der Nutzer in verschiedene Teile zerlegt, weil die Scanner zu klein sind, um einen ganzen Abdruck aufzunehmen. Das macht die Zugriffssicherung der Smartphones angreifbar. Es reicht, wenn nur einer der im Schnitt zehn Teilabdrücke zu einem anderen passt.

Für ihren Master-Fingerabdruck zerlegten die Forscher 800 Fingerabdrücke in 8.200 Teilabdrücke. Von denen passten 1.200 zu über vier Prozent der anderen. Diese 1.200 Teilabdrücke wurden mit Hilfe eines Machine-Learning-Algorithmus immer wieder verändert und angepasst – letztlich konnten bis zu 65 Prozent der Smartphones erfolgreich entsperrt werden. Hacker könnten künftig, so die Warnung der Forscher, Fingerabdrücke sammeln und erfolgreiche Wörterbuchattacken starten.

Fingerabdruck-Scanner: Höher auflösende Chips gefordert

Eine Lösung des Dilemmas ist den Forschern zufolge, dass künftig höher auflösende Chips in den Fingerabdruck-Scannern verbaut werden. Auch die Höhenunterschiede der Rillen und Täler müssten mit einbezogen werden. Damit könnte die Sicherheit der Fingerabdruck-Scanner in kommenden Smartphones deutlich erhöht werden.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Passwörter? Fingerabdruck? Alles von gestern! Morgen entsperren wir unsere Geräte einfach mit unseren Gedanken

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2 Reaktionen
Timmy

Nichts kann ein gutes Passwort ersetzen, außer Faulheit.

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John

Es wird doch sowieso auf Gesichts- und Iris-Erkennung umgeschwenkt werden. Der Fingerabdruck wird vielleicht noch ein pasr Jahre lang im Billigbereich eine Rolle spielen

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