News

Vor Samsung: Dieser Hersteller bringt Smartphone mit Fingerabdruckleser unter dem Display

Vivo-Smartphone mit dem neuen Fingerabdrucksensor unter dem Display. (Bild: Synaptics)

Das erste Smartphone mit Fingerabdruckleser unter dem Displayglas kommt jetzt wirklich. Es stammt aber weder von Apple noch von Samsung.

Fingerabdruckleser unter dem Display werden 2018 Realität

Seit Jahren arbeiten Samsung, Apple und andere Hersteller an einer besseren Integration biometrischer Authentifizierungsmethoden in Smartphones, um Ergonomie und die Nutzererfahrung zu verbessern. Apple hat sich mittlerweile gegen einen Fingerabdrucksensor entschieden und will fortan auf seine 3D-Gesichtserkennung in den nächsten iPhone- und iPad-Generationen setzen.

Bei Samsung scheint es nicht sicher zu sein – beim Galaxy S9 wird wohl erst einmal weiterhin auf einen rückseitigen Fingerabdrucksensor mit besserer Positionierung gesetzt, obwohl Synaptics als langjähriger Partner endlich den Durchbruch bei Unter-Display-Fingerabdrucksensoren geschafft hat. Ein anderer großer Player hat nun aber vor Samsung eine erstes Smartphone mit dieser Lösung angekündigt: Vivo.

Vivo mag hierzulande kaum bekannt sein, allerdings gehört das Unternehmen zu den fünf weltweit größten Smartphone-Herstellern, hinter Oppo, Huawei, Apple und Samsung. Mit dem 0,7 Millimeter dünnen Synaptics FS9500 „Clear ID“-Sensor ist es endlich möglich, den Fingerabdrucksensor unter OLED-Displayglas zu verfrachten und den Scanner frontseitig zu positionieren und gleichzeitig ein nahezu rahmenloses Smartphone zu konstruieren. Es handelt sich dabei um einen optischen Sensor, bei dem das OLED-Display für den Scanprozess punktuell beleuchtet wird. Der Scanner überprüft das angefertigte Bild des Fingerabdrucks und gewährt bei authentifiziertem Abdruck Zugriff aufs Smartphone.

Fingerabdruckleser unter Displayglas: Schneller als Apples Face-ID

Der optische Fingerabdruckleser lasse sich an jeder beliebigen Stelle unter dem Displayglas positionieren. (Foto: Synaptics)

In einem Beitrag auf Forbes.com erläuterte Analyst Patrick Moorhead seine ersten Erfahrungen mit einem Vorserien-Gerät. Er beschreibt den Sensor als „schnell und einfach“. Laut Hersteller Synaptics sei der Scanner doppelt so schnell wie eine 3D-Gesichtserkennung, etwa wie Apples Face-ID. Dem Hersteller zufolge sei der Fingerandruckleser zwei bis dreimal günstiger als Apples 3D-Gesichtsscanner.

Vivo dürfte nicht das einzige Smartphone-Unternehmen sein, der sich den neuen Fingerabdruckleser von Synaptics zunutze machen wird. Samsung, als langjähriger Partner des Unternehmens, könnte ihn eventuell verwenden, auch wenn es im Sommer hieß, dass die Südkoreaner sich von Synaptics abgewandt hätten. Vielleicht sehen wir die Technologie auch im Oneplus 6 oder einem Huawei P11?

Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung