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33 Prozent jährliche Wachstumsrate: Die deutsche Fintech-Branche in Zahlen

Banken kooperieren immer häufiger mit Fintech-Startups. (Foto: Shutterstock)

Seit 2008 hat die Anzahl deutscher Fintech-Startups jährlich um 33 Prozent zugelegt. Mittlerweile kooperieren 90 Prozent der hiesigen Banken mit einem Fintech oder planen eine solche Zusammenarbeit.

2017 gab es in Deutschland erstmals 700 Fintech-Startups, was einem jährlichen Wachstum von 33 Prozent seit 2008 entspricht. Das ergab eine Untersuchung der Deutschen Bank. Fintech-Unternehmen machen damit vier Prozent aller deutschen Startups aus. Nur in den Branchen Software-Entwicklung und Software-Dienstleistungen (31 Prozent), Industrie-Technologien (9 Prozent) und E-Commerce (7 Prozent) wird hierzulande häufiger gegründet.

Dem Trend scheint sich auch das deutsche Bankenwesen nicht länger zu verschließen: 90 Prozent aller hiesigen Kreditinstitute sind bereits eine Kooperation mit einem Fintech eingegangen oder planen zumindest eine solche Zusammenarbeit. Europaweit kooperieren etwa drei Viertel der Banken mit Fintech-Startups. Fast 60 Prozent bezeichnen Fintech-Produkte als Werkzeug, um Kunden mit innovativen Produkten zu erreichen, bevor es die Konkurrenz tut.

In diesen Segmenten sind deutsche Fintech-Startups tätig. (Grafik: Deutsche Bank)
In diesen Segmenten sind deutsche Fintech-Startups tätig. (Grafik: Deutsche Bank)

Ein Drittel der Onlinenutzer hatte schon Berührung mit einem Fintech-Startup aus dem B2C-Bereich

2017 hatte ein Drittel der deutschen Internetnutzer indirekten Kontakt zu dem Produkt von mindestens einem Fintech aus dem B2C-Bereich. Mit 31 Prozent arbeiten die meisten deutschen Fintechs im Crowdfunding-Segment. Die verschiedenen Plattformen sammelten bis 2016 320 Millionen Euro an Finanzierungsgeldern. Damit ist der deutsche Crowdfunding-Markt der zweitgrößte in Kontinentaleuropa. Allerdings besteht noch immer ein riesiger Abstand zum erstplatzierten Frankreich. Dort sammelten Crowdfunding-Plattformen 2,1 Milliarden Euro ein. Noch krasser ist der Vergleich zum Vereinigten Königreich, wo Crowdfunding-Plattformen insgesamt 5,6 Milliarden Euro zusammentragen konnten.

Nach Crowdfunding-Startups dominieren vor allem Payment-Startups die deutsche Fintech-Branche. 22 Prozent der Fintechs arbeiten vorwiegend in diesem Bereich. Danach folgen Versicherungen mit neun Prozent, persönliche Finanzverwaltung sowie IT- und Infrastruktur-Anbieter mit je sechs Prozent und Robo-Adviser mit fünf Prozent. Letztere verwalten mittlerweile 1.700 Millionen Euro. Ein deutlicher Anstieg von 650 Millionen Euro im Jahr 2016.

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