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Firefox 67 kann Fingerprinting und Cryptomining blocken

(Foto: David Tran Photo / Shutterstock)

Mozilla will die Privatsphäre der Firefox-Nutzer verbessern. Mit Version 67 sollen Fingerprinting und Cryptominer geblockt werden. 

Mit der Ende Januar erschienenen Version 65 von Firefox hat Mozilla neue Funktionen zur Auswahl des Trackingschutzes integriert. Seit der neuen Version werden in privaten Fenstern nicht mehr nur bekannte Tracker, sondern auch Drittanbieter-Cookies geblockt. Nutzer können außerdem benutzerdefinierte Einstellungen tätigen oder mit der Auswahl der Option „streng“ die Optionen auf alle Fenster des Browsers ausweiten.

Firefox-Content-Blocker wird um Optionen für Cryptomining und Fingerprinting erweitert

Genau die Optionen des Content-Blockers sollen mit Version 67, die planmäßig am 14. Mai 2019 erscheinen soll, erweitert werden, wie Mozilla-Experte Sören Hentzschel berichtet. Demnach kommen Cryptominer und Fingerprinting mit dazu.

Damit sollen Websites daran gehindert werden, den Browser des Nutzers zum Minen von Kryptowährungen zu nutzen. Beim Fingerprinting handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Nutzer auch ohne die Nutzung von IP-Adressen, Cookies oder Skripten getrackt werden können. Neben den Einstellungen soll sich die Optionen auch über das Info-Symbol neben der Domain in der Adresszeile steuern lassen.

Mit der kommenden Version 66 von Firefox will Mozilla dem Autoplay von Medieninhalten auf Websites den Kampf ansagen. Im September soll außerdem Flash komplett deaktiviert werden.

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2 Reaktionen
koyu

Tippfehler im Titel: Fingerpringing sollte eigentlich Fingerprinting sein

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Johannes Schuba

Danke für den Hinweis, ist korrigiert!

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