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Firefox verliert 20 Prozent der Nutzer in 2 1/2 Jahren

(Foto: David Tran Photo/Shutterstock)

Lesezeit: 1 Min.
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Das sind keine rosigen Aussichten für Mozilla. Der Firefox-Browser des US-Konzerns hat mit einem massiven Nutzerrückgang zu kämpfen. Aber es gibt auch positive Zahlen.

Mozilla hat einen öffentlichen Data-Report für seinen Browser Firefox herausgegeben. Wie aus den Statistiken hervorgeht, nutzten zu Beginn des Jahres 2019 noch etwa 250 Millionen Nutzer den Browser aktiv jeden Monat. Rund zwei Jahre später sind es knapp 50 Millionen weniger und die Tendenz geht weiter nach unten. Damit verlor Firefox in gerade einmal zweieinhalb Jahren ungefähr 20 Prozent seiner gesamten Nutzer.

Für Mozilla könnte dieser Rückgang auch wirtschaftliche Folgen haben. Viele Einnahmen des Unternehmens stammen von Suchmaschinenanbietern, die einen Platz im nach wie vor beliebten Browser erwerben. Wenn allerdings immer mehr Leute Firefox den Rücken kehren und auf andere Browser umsteigen, werden auch die millionenschweren Geldgeber nicht mehr so zahlungswillig sein, wie sie es die letzten Jahre waren.

Da Mozilla aktuell noch sehr von diesem einen Geschäftszweig abhängig ist, wird seit Jahren versucht, weitere Einnahmequellen zu generieren. Dazu wurde extra ein eigener VPN-Dienst entwickelt, der neben dem Nachrichtendienst Pocket und möglicher Werbung in den Tabs Geld einbringen soll, damit Mozilla auf Einnahmenseite breiter aufgestellt ist. Das Wachstum in diesem Bereich scheint aktuell aber noch nicht groß genug zu sein, um den Firefox-Rückgang ausreichend abfedern zu können.

Mehr Zeit im Browser

Die Zahl der Firefox-Nutzer geht zwar zurück, doch die, die geblieben sind, haben angefangen, den Browser intensiver zu nutzen als noch in den Vorjahren. Ein Grund dafür wird sicherlich die Coronapandemie sein, die viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Remote-Working gezwungen hat. Es ist allerdings auch die einzige Erfolgsmeldung für den Anbieter.

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Die Konkurrenz um Google Chrome und Microsoft Edge zieht immer mehr davon. Laut Statista nutzen 46,17 Prozent der User weltweit die neueste Chrome-Version als ihren Standardbrowser. Auf Platz 2 folgt Edge mit 7,58 Prozent. Firefox bleibt auf Platz 3 mit 4,54 Prozent, dicht gefolgt von Safari mit 4,07 Prozent. Alle Zahlen beziehen sich jeweils auf die Nutzerzahlen der neuesten Browser-Version.

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3 Kommentare
Louis S
Louis S

Tja, selber schuld wenn man den Firefox für Android so dermaßen kaputt macht – im App- und Playstore hagelt es ja immer noch Kritik, aber dir scheint Mozilla wohl nicht zu interessieren…

Antworten
Doberfrau
Doberfrau

Wenn ich einmal ansetze, dass 8% der Nutzer sonstige Browser nutzen, dann surfen 30% der Nutzer ganz ohne Browser im Internet ;-)
Dass 38% der Nutzer sonstige Browser (welche?) einsetzen kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Antworten
Dobermann
Dobermann

Die Nutzerzahlen beziehen sich jeweils nur auf die neueste Browser-Version.

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