Porträt

In dieser Firma dürfen Mitarbeiter-Kinder mit ins Büro – und alle profitieren

(Foto: Shutterstock)

Kinder im Büro – so mancher befürchtet da das blanke Chaos. Dass aber sowohl die Kinder als auch Mitarbeiter davon profitieren können, zeigt die deutsche IT-Firma Sipgate.

Büro mit Kindern: Pures Chaos oder Win-Win-Situation?

Dass Bürohunde Unternehmen Vorteile bringen können, ist bekannt. Tiere am Arbeitsplatz sollen Mitarbeiter vor Burnout schützen, Firmen beim Kampf um Talente in Front bringen und sogar für die Hunde positive Auswirkungen haben. Zu einer solchen Win-Win-Situation soll auch das Mitbringen von Kindern ins Büro führen, wie Businessinsider.de berichtet.

Ein Büro bei Sipgate wurde extra zum Spielzimmer für Kinder umfunktioniert. (Bild: Sipgate)

Ein Vorbild in diesem Bereich ist die Düsseldorfer IT-Firma Sipgate. Hier wird Mitarbeitern unter die Arme gegriffen, wenn diese Probleme bei der Kinderbetreuung haben. Vor allem in den Ferien stellt Sipgate eine Gruppe von Betreuern bereit, die mit den Kindern ein Ferienprogramm veranstalten – inklusive Zoo- oder Fernsehturmbesuch, wie Sipgate-Mitgründer Tim Mois gegenüber Businessinsider.de erklärt.

Außerhalb der Ferienzeiten können Mitarbeiter bei Bedarf ebenfalls um eine Betreuung für ihre Kinder bitten. Die Mitarbeiter können ihre Kinder aber auch ohne eigens eingestellte Betreuung mit ins Büro bringen. „Die dürfen dann hier rumlaufen und auch mit dem Bobbycar durch die Gegend fahren“, sagt Mois.

Sipgate-Büro als Spielzimmer: Kein Stress für Mitarbeiter

Ein Büroraum im Düsseldorfer Sipgate-Office wurde extra zum Spielzimmer umfunktioniert, der sogenannte Miniclub. Die Eltern entscheiden selbst darüber, wie viel Zeit ihre Kinder bei Sipgate verbringen. Manche Kinder kommen auch vor Feierabend der Eltern im Büro vorbei, um sich noch dem Kickertisch zu widmen.

Vorteile gibt es laut Mois für alle Beteiligten. Die Eltern brauchen keine Sorgen mehr zu haben, ob ihre Kinder gut versorgt sind. Die Kinder fühlen sich laut den Angaben von Sipgate wohl. Aber auch für Mitarbeiter und Besucher ist die Anwesenheit von Kindern angeblich alles andere als stressig. Die Kinder hätten einen „beruhigenden und zugleich belebenden Effekt im Büro“, sagt Mois. Das Fazit: „Es gibt eigentlich keinen Grund, Kinder nicht viel regelmäßiger mit ins Büro zu bringen.“

Interessant in diesem Zusammenhang: Recruiting – In dieser deutschen IT-Firma hat der Chef nichts mehr zu sagen

Zur Startseite
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Ein Kommentar
Marketing Transformator
Marketing Transformator

Sipgate lebt nicht nur am Beispiel der Kinder vor, wie eine moderne Arbeitsumgebung aussehen und gelebt werden kann.

Tolles Vorbild & weiter so Sipgate!

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung