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Fisker: Das Elektroauto-Startup kündigt Stromer für 40.000-Dollar an

Emotion. (Bild: Fisker)

Der dänische Autoentwickler Henrik Fisker hat eine Elektroauto angekündigt, das 40.000 US-Dollar kosten soll. Einen schon 2016 angekündigten Tesla-Rivalen bleibt das Startup weiter schuldig.

Vor über zwei Jahren hatte Henrik Fisker, dänischer Autoentwickler sowie Gründer und CEO des E-Auto-Startups Fisker, mit dem Emotion schon einen reinen Stromer angekündigt. Das Luxus-Elektroauto soll eine Reichweite von 640 Kilometern haben. Bisher ist aber weder dieser Wagen noch die Ende 2017 angekündigte bahnbrechende Akku-Technologie offiziell auf den Markt gekommen. Mithilfe von Feststoffakkus will Fisker künftig Reichweiten von 800 Kilometern bei Ladezeiten von einer Minute ermöglichen.

Fisker kündigt ein neues Elektroauto an – bisher gibt es nur Teaserbilder

Jetzt gibt es eine neue Ankündigung von Fisker – ein vergleichsweise günstiges Elektroauto. Bisher sind weder Details zu Ausstattung und Leistung noch zum Namen des Fahrzeugs bekannt. Lediglich ein Teaserbild spendierte Fisker per Twitter. Dort ist aber nicht viel mehr als ein Außenspiegel, ein Teil der Frontscheibe, etwas Motorhaube sowie eine Andeutung des Designs zu erkennen. Mehr Informationen soll es Anfang der kommenden Woche geben.

Zu den neuen Feststoffakkus ist laut Electrek derweil immerhin an die Öffentlichkeit gedrungen, dass diese in den Labors des Autobauers derzeit mit einer Rate von 20 Zellen pro Woche hergestellt würden. Nächstes Jahr sollen eine Versuchsproduktion und Tests mit Elektroautos starten. Ob die Feststoffakkus schon in dem 40.000-Dollar-Auto zum Einsatz kommen, ist unklar. Bisher hieß es, dass die Feststoffakkus 2023 marktreif sein sollen.

Fiskers E-Auto Emotion in Bildern
Foto: Fisker

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Henrik Fisker ist fast schon ein alter Hase im E-Auto-Geschäft. Der Autoentwickler hatte sich im Jahr 2012 mit dem Fisker Karma einen Namen gemacht, einem 100.000 US-Dollar teuren Hybridauto. Dieser Wagen hatte allerdings mit Akku-Problemen zu kämpfen, einige Autos sollen in Flammen aufgegangen sein. Fisker Automotive ging nach einer teuren Rückrufaktion und dem Bankrott eines Zulieferers 2013 pleite – und wurde vom chinesischen Hersteller Wanxiang übernommen.

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