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Fitbit: Wearable-Hersteller steht offenbar vor dem Verkauf

Mit Wearables und Fitnes-Trackern hat Fitbit in den letzten Jahren viel Geld verdient. Wird dem Unternehmen die Billigkonkurrenz jetzt zum Verhängnis? (Foto: Fitbit)

Mit Wearables und Fitness-Trackern hat sich Fitbit in den letzten Jahren erfolgreich am Markt positioniert. Doch jetzt steht das Unternehmen möglicherweise zum Verkauf, wie Reuters berichtet.

Laut einem aktuellen Bericht von Reuters denkt Fitbit, Hersteller von Wearables, Fitness-Trackern und Smartwatches, über einen Verkauf nach. Der Hardware-Hersteller hat offenbar Probleme mit der wachsenden Zahl an günstigen Konkurrenzprodukten aus Fernost, beispielsweise von Xiaomi. Die Situation sei, so zitiert Reuters informierte Kreise, so angespannt, dass man über einen Verkauf des Unternehmens nachdenke.

Danach soll die Investmentbank Qatalyst Partners entsprechende Sondierungsgespräche geführt haben, wobei offenbar neben diversen Private-Equity-Firmen auch die Google-Mutter Alphabet in Gesprächen war oder ist. Das wird freilich von den Beteiligten weder bestätigt noch dementiert. Für Google könnte ein solcher Zukauf in der Tat sinnvoll sein, um eigene Wearables bereitstellen zu können. Andererseits hatte Google bei vielen Gerätekategorien in der Vergangenheit nach und nach wieder auf Zulieferer gesetzt.

Fitbit könnte gut ins Google-Portfolio passen

Wie aus dem Bericht hervorgeht, ist aber noch nichts sicher – nicht einmal, ob sich Fitbit überhaupt für den Exit-Weg entscheiden wird. Aktuell haben die Verkaufsgerüchte eher zu einem Anstieg der Papiere an den Wertpapiermärkten geführt – die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei gut 1,1 Milliarden US-Dollar, so Reuters.

Fitbit zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet der Wearables und liefert seit etlichen Jahren ernst zu nehmende Devices, was auch dazu geführt hat, dass das Unternehmen in der Vergangenheit mit Krankenversicherern kooperieren konnte. Vor wenigen Wochen hatte das Unternehmen zudem einen Vertrag mit der Regierung von Singapur über die Mitwirkung an einem Gesundheitsprogramm der Regierung unterzeichnet, an dem rund eine Million Nutzer teilnehmen sollen.

In einem Punkt hatte man sich kürzlich aber nicht für Google, sondern für den Konkurrenten Amazon entschieden: So unterstützt die kürzlich vorgestellte Smartwatch Versa 2 den Amazon-Assistenten Alexa.

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