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Gadgets & Lifestyle

Fitness-Tracker mit Apple-Handschrift: Moov coacht Sportler in Echtzeit

Der Fitness-Tracker von Moov. (Foto: Moov)

So beliebt Fitness-Tracker inzwischen auch sind: Auswerten können Sportler ihre Leistungen damit in der Regel erst nach dem Workout. Verschenktes Potential, glaubt ein ehemaliger Apple-Ingenieur und hat mit Moov einen neuartigen Fitness-Tracker entwickelt, der Sportlern ein Echtzeit-Feedback geben soll.

Moov sagt etablierten Fitness-Trackern den Kampf an

„Ein Fitness-Tracker mit Apple-Handschrift.“

In Sachen Optik braucht man sich bei Jawbone, FitBit oder Misfit sicher nicht vor diesem Fitness-Tracker fürchten, denn: Moov sieht auf den ersten Blick aus wie eine Symbiose aus Misfit Shine und Fitbit Flex. Ein schwarzes, markantes Armband gepaart mit einem Tracking-Modul in Scheibenform. Unter der Haube steckt allerdings nicht weniger als „die nächste Generation tragbarer Fitness-Geräte“, wie das US-amerikanische Startup auf seiner Webseite verspricht.

Hinter dem Gadget steckt ein dreiköpfiges Team um Nikola Hu, einen ehemaligen Apple-Ingenieur. Und das soll etwas heißen, denn Moov hat eine Mission: Getreu dem Vorbild aus Cupertino will das Startup die immer beliebter werdende Produktgattung Fitness-Tracker endlich einer breiteren Masse zugänglich machen – bisher sind solche Produkte vorrangig auf Laufsportler ausgelegt. Doch das soll sich jetzt ändern.

Moov bietet Echtzeit-Feedback dank Algorithmen und Sensoren

Das ist der neuartige Fitness-Tracker von Moov: Optisch eine Mischung der Konkurrenz, unter der Haube mit ausgeklügelter Technik. Die breite Zielgruppe dürfte sich freuen. (Foto: Moov)
Das ist der neuartige Fitness-Tracker von Moov: Optisch eine Mischung der Konkurrenz, unter der Haube mit ausgeklügelter Technik. Die breite Zielgruppe dürfte sich freuen. (Bild: Moov)

Einen ersten Stich gegen die Konkurrenz will der Fitness-Tracker Moov mit einer ausgeklügelten Technik setzen – eine, die das aktuelle und vorwiegend von Jawbone Up, Fitbit Flex oder Misfit Shine dominierte Sortiment an Fitness-Trackern weitgehend vermissen lässt. „Bestehende Produkte fungieren im Kern nur als einfacher Pedometer“, erklärt das Unternehmen. „Sie zählen Schritte, berechnen den Kalorienverbrauch und analysieren Schlafmuster.“ Woran es diesen Geräten nach Angaben von Moov jedoch fehlt, ist die Integration von Echtzeitdaten, beispielsweise, um Übungen korrekt auszuführen, Verletzungen vorzubeugen oder das Leistungsspektrum zu erhöhen.

Genau hier haben die Macher von Moov eine Marktlücke ausgemacht. Der Fitness-Tracker erkennt, welche Übung der Nutzer wie ausführt. Dafür sorgt ein komplexer Software-Algorithmus gepaart mit einem neunachsigen Bewegungssensor im Inneren des Geräts. Ein Beispiel: Weil Laufsportler oft eine falsche Schrittweite an den Tag legen, riskieren sie vermeidbare Knie- oder Rückenverletzungen. Moov will davor schützen, indem es die Körperbewegungen des Nutzers in Echtzeit analysiert und per Sprachausgabe Tipps für eine bessere Körperhaltung oder die optimale Schrittlänge gibt.

Allround-Tracker für Lauf-, Box-, Fahrrad- und Schwimmsportler

Der Fitness-Tracker von Moov setzt auf ein bewährtes Konzept zur Auswertung der Daten via Smartphone. Allerdings sollen Sportler vor allem von den Echtzeit-Informationen per Sprachausgabe profitieren. (Bild: Moov)
Der Fitness-Tracker von Moov setzt auf ein bewährtes Konzept zur Auswertung der Daten via Smartphone. Allerdings sollen Sportler vor allem von den Echtzeit-Informationen per Sprachausgabe profitieren. (Bild: Moov)

Eine weitere Besonderheit von Moov gegenüber herkömmlichen Fitness-Trackern ist vor allem seine Vielseitigkeit: Moov kann nicht nur am Handgelenk getragen werden, sondern findet auch an Oberarmen, Knöcheln und sogar Sportutensilien Platz. Den Tracker sollen deshalb Sportler aus verschiedenen Bereichen kennen und lieben lernen. Zu Beginn soll sich das ab Sommer erhältliche Gerät mit Joggern, Boxern, Gewichthebern und Fahrradfahrern verstehen. Bald sollen auch andere Sportarten wie Yoga und Golf unterstützt werden.

Moov bewirbt das wasserfeste Sportband sogar für Schwimmer – die müssen sich dafür aber wohl auf einen Kompromiss einlassen: Denn wie für moderne Fitness-Tracker üblich, kommuniziert auch Moov mit dem Smartphone des Nutzers, um entsprechende Leistungsdaten in graphisch ansprechender Form aufzubereiten. Wer das Smartphone nicht am Körper beziehungsweise im Wasser mitführen kann, muss sich auf die Bluetooth-gestützte Reichweite von bis zu maximal 30 Metern verlassen. Da bleibt fraglich, inwieweit Moov sich in der Schwimmpraxis behaupten kann.

Moov: Fitness-Tracker soll in Kürze über Crowdfunding finanziert werden

Der Marktstart von Moov ist nach Angaben der Entwickler für den Sommer angepeilt. Vorerst soll sich der Fitness-Tracker ausschließlich aus den Vorbestellungen finanzieren, die das Startup aktuell ab 60 US-Dollar anbietet. Anschließend soll der Preis um weitere 60 US-Dollar auf 120 US-Dollar verdoppelt und das Gerät zusätzlich durch eine Crowdfunding-Kampagne fortfinanziert werden. Dafür kalkuliert Moov nach eigenen Angaben mit 40.000 US-Dollar. Eine Android-App wollen die Macher spätestens drei Monate nach Veröffentlichung des Trackers anbieten.

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Eine Reaktion
stephan

hört echt hübsch an

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