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Fliegendes Auto aus den Niederlanden: Das steckt hinter Pal-V Liberty

Pal-V Liberty. (Foto: Pal-V)

Das niederländische Startup Pal-V hat auf dem Genfer Autosalon mit dem Pal-V Liberty ein fliegendes Auto präsentiert. Das Flugauto soll schon 2019 verfügbar sein – für 300.000 Euro.

Die kühnsten Träume von Harry-Potter- oder James-Bond-Fans könnten bald Realität werden. Das niederländische Startup Pal-V hat mit dem Pal-V Liberty ein Auto vorgestellt, das sowohl auf der Straße rollen als auch durch die Lüfte fliegen können soll. Auf dem Genfer Autosalon können Interessierte sich jetzt das erste Produktionsmodell des fliegenden Autos anschauen. Pay-V-CEO Robert Dingemanse stellte gegenüber der Nachrichtenagentur AP in Aussicht, dass das Flugauto schon 2019 verfügbar sein soll.

Das Flugauto Pal-V Liberty kann entweder auf der Straße gefahren oder durch die Lüfte gesteuert werden. (Foto: Pal-V)

Auf der entsprechenden Website kann das Pal-V Liberty schon jetzt in zwei Varianten vorbestellt beziehungsweise reserviert werden. Die Luxusversion, die sogenannte Pioneer Edition, kostet 499.000 Euro und soll auf 90 Flugautos begrenzt sein. Die Sportvariante ist für 299.000 Euro zu haben. Der größte Unterschied liegt wohl in der unterschiedlichen Innenausstattung, die beim teureren Modell nicht nur edler sein wird, sondern auch personalisierbar.

Fliegendes Auto Pal-V Liberty
Fliegendes Auto Pal-V Liberty. (Foto: Pal-V)

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Das Pal-V Liberty soll auf der Straße bis zu 170 Kilometer pro Stunde und in der Luft bis zu 180 Kilometer pro Stunde schnell sein. Für den Start braucht es allerdings – wie ein Flugzeug – einen gewissen Anlauf. Mit einer Tankfüllung bleifreien Benzins soll das Flugauto bis zu 500 Kilometer weit fliegen können. Das Fahrzeug mit zwei Propellern und drei Rädern bietet Platz für zwei Passagiere. Der Umbau vom Flug- in den Fahrmodus soll nach Angaben von Pal-V rund zehn Minuten dauern.

Pal-V Liberty: Nutzer brauchen Fahrerlaubnis und Pilotenschein

Pal-V hat das fliegende Auto eigenen Angaben zufolge im Rahmen der bestehenden Regulierungen in den USA und Europa entwickelt. Eine Lizenz sollte daher in vielen Ländern erteilt werden, ist das Unternehmen überzeugt. Allerdings müssen Nutzer sowohl eine gültige Fahrerlaubnis als auch einen Pilotenschein haben.

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