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Flixbus wird in Google Maps integriert – bald auch mit Echtzeitdaten

(Bild: Joerg Huettenhoelscher / Shutterstock)

Flixbus-Verbindungen sind nun auch mit der Google-Maps-App einsehbar. Das hat der Fernbusanbieter gestern bekannt gegeben und geht damit einen weiteren Schritt zur europaweiten Mobilität. 

Damit will das Unternehmen dem Umstand Rechnung tragen, dass Reiseverbindungen immer häufiger auf dem Kartendienst des Suchmaschinenriesen gesucht werden.

Google Transit bezeichnet die Routenplaner-Funktion in Google Maps, die Städtekarten mit dem ÖPNV verbindet. In Städten, in denen der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber erlaubt ist, bekommen Nutzer auch mögliche Uber-Fahrten angeboten, teils sogar rabattiert. Jetzt ist auch das Flixbus-Netzwerk mit 120.000 täglichen Verbindungen mit Google Transit verbunden.

Konkret funktioniert das folgendermaßen: Reisende müssen bei Google Maps ihren Standpunkt und ihr Ziel angeben. Wählt man dann in den Optionen den Bus aus, werden ab sofort die Verbindungen des Fernbusanbieters angezeigt: Etwa Start- und Reisezeit, Zwischenstopps auf der Route sowie Anbindungen zur nächsten Flixbus-Haltestelle. Google Maps verlinkt dabei direkt zum Flixbus-Ticketshop.

Flixbus setzt auf Open Data

Für eine reibungslose Integration werden sogenannte GTFS-Daten (General Transit Feed Specification) benötigt, die Flixbus gemeinsam mit der niederländischen Stiftung OpenGeo entwickelt und geprüft hat. Dabei setzen beide Parteien auf Open Data. Für mehr Transparenz und die Verbindung verschiedener Mobilitätskonzepte werden Fahrplandaten öffentlich zur Verfügung gestellt. Die GTFS-Daten dienen auch Haltestellenbetreibern, um Anzeigetafeln mit Informationen wie Zielen, Abfahrts-, Ankunftszeiten und Zwischenstopps zu bespielen. Mit OpenGeo arbeitet Flixbus einer Mitteilung zufolge auch daran, der erste Fernbusanbieter zu werden, der Echtzeitinformationen für die Fahrten via Google Maps bereitstellt.

Google Maps als wichtiger Partner

Aktuell ist dieser Service bereits über die eigene Flixbus-App verfügbar. „Google Maps ist ein wichtiger Partner auf unserem Weg zu einem europaweiten Mobilitätskonzept – unsere Busse verbinden bald über 1000 Ziele, Google Maps verbindet verschiedenste Mobilitätsanbieter. Gemeinsam können wir einen wertvollen Beitrag leisten, um den Individualverkehr zu entlasten“, sagt Flixbus-Gründer und CIO Daniel Krauss.

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