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Europa ist nicht genug: Flixbus zieht es in die USA

Flixbus. (Bild: Joerg Huettenhoelscher / Shutterstock)

Der deutsche Marktführer Flixbus will seine Busfahrten künftig auch in den USA anbieten. Dort gibt es allerdings schon Konkurrenz.

Flixbus zieht es auf den US-amerikanischen Markt: Fünf Mitarbeiter bauen in einem Büro in Los Angeles den Firmensitz des deutschen Fernbusanbieters auf. Von dort aus will das 2013 gegründete Startup ein eigenes Streckennetz etablieren, wie es am Dienstag bekanntgab. Bis Sommer 2018 sollen die Busse durch die Vereinigten Staaten rollen. Wie in Europa auch will Flixbus dabei mit anderen Busanbietern kooperieren.

Noch arbeitet das Unternehmen daran herauszufinden, welche Strecken sich lohnen könnten. Dafür untersucht es die Verkehrsdaten in den Vereinigten Staaten. „Wir sind gerade dabei zu gucken, wo in den USA sinnvoll Verkehrsströme passieren und wo wir unser Netzwerk aufbauen“, sagte Mitgründer Daniel Krauss auf der Salesforce-Konferenz. Wahrscheinlich fokussiere es sich zunächst auf die Küstenregionen.

Flixbus konkurriert nicht nur mit anderen Fernbusanbietern

 „Dem Wettbewerb gehen wir nicht aus dem Weg.“

Anders als in Deutschland muss sich Flixbus allerdings gegen starke Wettbewerber beweisen. Seit 1914 bietet das Traditionsunternehmen Greyhound Busreisen zu mehr als 3.800 Fahrtzielen an. Zuletzt zählte es etwa 18 Millionen Fahrgäste. „Dem Wettbewerb gehen wir nicht aus dem Weg“, sagte Krauss gegenüber Gründerszene. Er will sich vor allem mit gutem Service von dem Konkurrenten absetzen. Dazu gehören für ihn saubere und moderne Bussen „mit Platz und Wlan“.

Allerdings hat sich das deutsche Startup einen schwierigen Markt ausgesucht. Die meisten US-Amerikaner besitzen ein Auto und sind nicht so stark auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Zudem sind die Distanzen in den Vereinigten Staaten deutlich größer. Deshalb konkurriert Flixbus dort auch mit Fluggesellschaften, die ihre Kunden schneller ans Ziel bringen können.

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