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Florian Nöll tritt 2019 nicht erneut als Chef des Startup-Verbands an

Florian Nöll. (Foto: Bundesverband Deutsche Startups)

Florian Nöll, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Startups, will bei den nächsten Wahlen nicht mehr für den Posten kandidieren.

Florian Nöll wird bei der nächsten Vorstandswahl im Herbst 2019 nicht für den Vorsitz des Bundesverbands Deutsche Startups kandidieren. Das hat er in einem Beitrag auf dem Karrierenetzwerk Linkedin angekündigt. Nöll hatte den Verband 2012 gegründet und war seit 2013 dessen Vorsitzender. „Auch, wenn es mir schwerfallen wird, ist es der richtige Zeitpunkt“, so Nöll über seinen geplanten Rückzug.

Nöll hatte den Bundesverband Deutsche Startups gegründet, um ein „politisches Sprachrohr“ der hiesigen Startup-Szene zu schaffen. Der Verband hat heute mehr als 800 Mitgliedsunternehmen, ist in 13 Regionalgruppen aufgegliedert und veranstaltet mehrere Gründer-Events wie das Startupcamp Berlin und Exitcon. Außerdem gibt der Verband den jährlich erscheinenden Deutschen Startup-Monitor heraus, der als wichtigste Gründer-Studie des Landes gilt.

Florian Nöll: Seriengründer und Startup-Aktivist

Zwischen 2004 und 2012 gründete Nöll gleich mehrere Unternehmen. Neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des Bundesverbands Deutsche Startups sitzt der 35-Jährige auch im Beirat von Cnetz, einem CDU-nahen Verein, der sich mit der Netzpolitik beschäftigt. Außerdem gehört er dem Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ an, der den Bundeswirtschaftsminister berät. Nöll trat 2016 bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus für die CDU an, konnte sich als Direktkandidat in seinem Wahlkreis im Bezirk Mitte jedoch nicht durchsetzen.

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