Flotter Telefonieren unter Windows und mehr: Das ist neu bei Microsoft Teams
Microsoft Teams auf einem Desktop-Rechner (Bild: Microsoft)
Neuigkeiten für Teams-Nutzer: Microsoft führt einen neuen Prozess für die Telefonie-Funktionen unter Windows ein, mit dem Gespräche künftig schneller aufgebaut werden sollen. Außerdem wird ein Test mit Apple- und Google-Konten für den Login eingestellt. Das müsst Ihr wissen.
Ein neuer Prozess
Die Windows-Desktop-Version von Microsoft Teams erhält ab Januar 2026 einen neuen Prozess namens „ms-teams_modulehost.exe“, der speziell für Telefonie- und Meeting-Funktionen zuständig sein wird. Laut Microsoft soll diese Änderung zu besserer Performance und kürzeren Startzeiten von Audio- und Video-Chats führen, da Anruffunktionen künftig getrennt von der Hauptanwendung verarbeitet werden.
Der neue Prozess erscheint im Taskmanager unter dem Teams-Hauptprozess „ms-teams.exe“. Das kann auch Probleme verursachen: Euer Admin im Unternehmen muss möglicherweise aktiv werden und den Prozess „ms-teams_modulehost.exe“ in die Whitelist von Endpoint- oder Sicherheitssoftware aufnehmen, damit dieser ordnungsgemäß funktioniert.
Microsoft empfiehlt zudem, Supporter über diese Änderung zu informieren, um Unklarheiten bei der Problemlösung zu vermeiden.
Login-Test mit Apple- und Google-Konten gestoppt
Während sich Windows-Nutzer also über ein beschleunigtes „Meeting-Erlebnis“ (O-Ton Microsoft) freuen können, gibt es an anderer Stelle eher negative Änderungen: Microsoft hat einen Test für neue Login-Optionen bei Teams Web vorübergehend eingestellt. Der Konzern hatte ausgewählten Usern erlaubt, sich auch mit Apple- und Google-Konten anzumelden, man musste also kein Microsoft-Konto erstellen. Das galt üblicherweise für Privatnutzer, die es so einfacher hatten.
Microsoft hat den Test nun pausiert, ohne die genauen Gründe dafür zu nennen. Da einige Nutzer möglicherweise eine Abfrage erhalten haben, ob sie ein privates oder ein Arbeits- bzw. Schulkonto nutzen möchten, vermuten Beobachter Störungen in einigen Unternehmen als Ursache für den Stopp.
Erst Ende Oktober wurde bekannt, dass Teams ab Dezember 2025 auch die Büropräsenz von Nutzern erfassen können wird. Diese und die aktuellen Änderungen zeigen, dass Microsoft kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Optimierung seiner Kollaborationsplattform arbeitet.