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Flutter 1.2: Das hat sich im ersten stabilen Release-Update getan

(Bild: Google)

Native Apps für iOS und Android von einer Codebase aus entwickeln: Genau das kann Googles Cross-Plattform-Framework Flutter, das jetzt das erste stabile Feature-Update erhält. Das hat sich getan.

Google treibt weiter die Entwicklung von Flutter, dem Cross-Plattform-Framework für native mobile Apps, voran. In Barcelona wurde auf dem Mobile World Congress (kurz: MWC) das erste Feature-Update nach der stabilen Version 1.0 vorgestellt. 1.1 war eine im Januar veröffentlichte Beta-Version, die jetzt unter der Nummer 1.2 stabil ausgespielt wurde.

Fokus auf Stabilität, Leistung und Qualität

In der Version 1.2 hat sich das Flutter-Team auf drei Bereiche konzentriert:

  • Verbesserungen des gesamten Frameworks hinsichtlich Stabilität, Performance und Qualität
  • Optimierung der Funktionalitäten der bestehenden Widgets
  • Neue, webbasierte Entwickler-Tools

Besonderes Augenmerk wurde auf die Test- und Codeinfrastruktur sowie das Beseitigen des Backlogs an zahlreichen Pull-Requests gelegt, die im Detail in der GitHub-Wiki aufgeführt sind.

Features in Flutter 1.2

Bei den Widget-Sets für iOS wurde eine Unterstützung für die Bearbeitung von Texten mit dem Floating Cursor ergänzt. Auch wurden zahlreiche Funktionen für Easing-Animationen hinzugefügt. Zudem erhielt die Desktop-Entwicklung neue Tastatur-Events und Maus-Hover-Support. Das Flutter-Plugin-Team hat an der Integration von In-App-Käufen sowie an vielen Bugfixes für den Videoplayer, die Webview und Maps gearbeitet. Teil des Flutter-Updates ist auch die neue Dart-SDK 2.2, die eine signifikante Leistungssteigerung beim kompilierten Code sowie eine neue Sprache für die Initialisierung von Sets bringt.

Neue webbasierte Entwickler-Tools

Google veröffentlicht zudem eine erste Vorschauversion der webbasierten Entwickler-Tools für Dart und Flutter, die vor allem beim Debuggen und Analysieren der Apps helfen sollen. Die sogenannten Dart-Dev-Tools können direkt in Android Studio und Visual Studio Code installiert oder von der Kommandozeile aus genutzt werden. Die Installationsanweisungen sind bereits auf einer separaten Seite dokumentiert. Folgende Werkzeuge sollen euch unterstützen:

  • Widget-Inspektor: Zur Visualisierung und Analyse der Baum-Hierarchie
  • Timeline: Ansicht für eine Frame-By-Frame-Diagnose, um Janks – also wahrnehmbare Pausen in einer Animation – in einer App zu identifizieren
  • Debugger: Arbeitet auf der Quellcode-Ebene und ermöglicht das Setzen von Breakpoints und die Anzeige des Call-Stacks
  • Log-Anzeige: Zeigt manuelle Log-Einträge von der App sowie Netzwerk-, Framework- und Garbage-Collection-Events an

Flutter-Roadmap: Web und Desktop

In den nächsten Versionen will sich das Flutter-Team dann auf das Web- und Desktop-Apps fokussieren. Ziel ist es, Flutter zu einem Cross-Plattform-Framework machen, das über mobile Apps hinausgeht. Hinzu kommt dann die Möglichkeit, mit nur einer Code-Base eben auch eine Web-App sowie Desktop-Apps für Windows und Mac bereitzustellen. Damit würde Google auch ordentlich Druck auf GitHubs-JavaScript-Framework Electron ausüben.

Weiteren Lesestoff zu dem Thema findet ihr auf unserer Flutter-Themenseite. Mit dabei:

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