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Marketing

Focus on the User: Yelp, TripAdvisor und HolidayCheck starten Anti-Google-Kampagne

Kampagne gegen Google. (Screenshot: Focus on the User)

Yelp, TripAdvisor, HolidayCheck und andere Bewertungsportale nehmen in einer Kampagne Google ins Visier. Sie werfen dem Suchgiganten die Bevorzugung eigener Informationen in den Suchergebnissen vor und verlangen ein Einschreiten der Europäischen Kommission.

Focus on the User: Bewertungsportale machen Stimmung gegen die Darstellung der lokalen Suchergebnisse bei Google. (Screenshot: Focus on the User)
Focus on the User: Bewertungsportale machen Stimmung gegen die Darstellung der lokalen Suchergebnisse bei Google. (Screenshot: Focus on the User)

Focus on the User: Die Anti-Google-Kampagne der großen Bewertungsportale

So viel Einigkeit legen Konkurrenten wie TripAdvisor und HolidayCheck selten an den Tag: Gemeinsam mit den Bewertungsportalen Yelp und Yameda sowie den beiden gemeinnützigen Organisationen Consumer Watchdog und Fight for the Future haben sie eine Kampagne gegen Google ins Leben gerufen. Konkret geht es ihnen um die Darstellung der lokalen Suchergebnisse.

Die Unternehmen beklagen, dass der Suchgigant aus dem kalifornischen Mountain View seine eigenen, aus Google+ gespeisten Daten vor denen der Bewertungsportale bevorzuge. Um das zu beweisen, haben sie eine Chrome-Erweiterung entwickelt, die Nutzern zeigen soll, wie die lokalen Ergebnisse ohne die Bevorzugung aussehen würden. Den Quellcode der Erweiterung haben die Macher der Kampagne auf GitHub veröffentlicht.

Keine Bevorzugung von Google+: Bewertungsportale wollen Bürger mobilisieren

Mit ihrer Kampagne, die den Titel „Focus on the User“ trägt, wollen die Unternehmen in der Bevölkerung für Unterstützung werben. Aber auch politische Entscheidungsträger wollen die Macher nach eigenen Angaben damit erreichen. Das Ziel dürfte letztlich darin liegen, die Europäische Kommission dazu zu veranlassen, einzuschreiten und Google zu einer Änderung der Darstellung lokaler Inhalte zu zwingen. Aufgrund der extrem starken Marktposition von Google im europäischen Raum haben die Unternehmen ein nachvollziehbares Interesse daran, in den Suchergebnissen weiter nach oben zu klettern.

Durch eine Benachteiligung zugunsten Google-eigener Informationen entgehen den Firmen nicht unerhebliche Einnahmen. Der europäische Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte zuletzt einen Einigungsversuch von Google zu dem Thema abgelehnt. Außerdem hat er bereits angekündigt, dass das Verfahren mit dem Ende seiner Amtszeit ende Oktober 2014 nicht vom Tisch sein wird. Sein Nachfolger soll sich dann weiter mit dem Suchgiganten und dem möglichen Missbrauch seiner marktbeherrschenden Stellung befassen.

via www.searchenginejournal.com

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Eine Reaktion
Hotte

Der Clip ist so einfach gestaltet, sogar Günther Oettinger würde ihn verstehen. Dennoch fehlt mir ein Maß an Sachlickeit, denn TripAdvisor & Co. generierten ja bisher ein hohes Maß an Klicks eben auch durch Google-Ad's... und dass bei denen der eigentliche Content als letzter Parameter zum Einsatz kommt, ist ja auch nicht neu. Aber Glückwunsch, Google weiß sich entsprechend zu rächen, s. aktuelle Tagesmedien zum Fall "VG Media"... ;)

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