News

Ford plant offene Plattform für vernetzte Fahrzeuge

(Bild: Ford)

Es geht um mehr als nur Fahrzeuge: Der US-Autoriese Ford will mit einer auch für andere Unternehmen offenen Mobilitätsplattform den Wandel der Branche mit anführen.

Ford: Auch andere Unternehmen sollen die Transportation Mobility Cloud nutzen können

Ford will seine Zukunft durch eine Schlüsselrolle bei der Neugestaltung der Mobilität sichern. Der US-Autokonzern richtet eine Plattform ein, die verschiedene autonome Fahrzeuge, Fahrdienste sowie öffentlichen Nahverkehr und die Infrastruktur der Städte verknüpfen soll. Die Plattform binde auch Navigations- und Bezahldienste ein und stehe anderen Herstellern offen, betonte Fords Mobilität-Chefin Marcy Klevorn am Dienstag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas.

Die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi will in den kommenden fünf Jahren eine Milliarde US-Dollar in Starups investieren. Der erste Partner ist Ionic Materials, eine US-Firma, die Materialien für Feststoff-Batterien ohne Kobalt entwickelt. Für das erste Jahr seien 200 Millionen US-Dollar veranschlagt, sagte in Las Vegas Renault-Chef Carlos Ghosn, der auch die Allianz anführt. Die Idee sei, eine Plattform zu schaffen, über die Startups mit allen drei Unternehmen der Allianz gleichzeitig ins Geschäft kommen können. Der jährliche Investitionsrahmen sei nicht in Stein gemeißelt: Vielleicht werde man ihn im ersten Jahr auch gar nicht ausschöpfen, möglicherweise aber auch für das zweite Jahr erhöhen müssen.

Ford auf der CES 2018. (Foto: Ford)

Ford will den technologischen Wandel nutzen, um eine „lebendige Straße“ zurückzubringen

Ghosn rechnet damit, dass zum Jahr 2024 autonome Fahrzeuge im Alltag unterwegs sein werden. Es gebe verschiedene Level der Autonomie: von intelligenten Assistenzsystemen bis hin zu komplett fahrerlosen Autos. „Und in den nächsten Jahren werden wir alles davon erleben“, sagte Ghosn am Dienstag auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Es müsse allerdings zunächst rechtliche Voraussetzungen dafür geben.

„Autostraßen haben die Straßen zum Leben verdrängt.“ 


Zusammen mit der Einführung selbstfahrender Autos müssten auch die Städte bewusst umgestaltet werden, sagte Ford-Chef Jim Hackett auf der CES. Das Auto habe zwar die Gesellschaft verändert, aber das habe seinen Preis gehabt. „Autostraßen haben die Straßen zum Leben verdrängt.“ Ford wolle den technologischen Wandel nutzen, um wieder eine „lebendige Straße“ zurückzubringen. „Das ist kein Traum.“

Erstmals seit einem Jahrhundert gebe es in dem Geschäft eine Technologie, die das Bestehende nicht nur verbessern, sondern komplett umkrempeln könne. Und die Branche könne sich nicht mehr wie bisher nur auf das Auto selbst beschränken. „Wir fangen erst an, zu begreifen, was die Technologie alles ermöglichen wird.“ Ford wolle diesen Wandel mit anführen. dpa

Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung