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Ford verschiebt Elektro-Transit auf 2023

Prototyp Transit Smart Energy. (Foto: Ford)

Aus Unternehmenskreisen heißt es, dass Ford den zunächst für 2021 erwarteten, vollelektrischen Transit nun doch erst 2023 auf den Markt bringen will.

Wie Elektrek berichtet, verschiebt Ford den Marktstart seines elektrischen Transit auf das Jahr 2023. Dabei handelt es sich beim konventionellen Transit um das führende Lieferfahrzeug in Europa. Seit Jahrzehnten verkauft Ford den Transporter mit gleichbleibendem Erfolg. Eine elektrische Version erschiene da nur folgerichtig.

Verschiebung des Elektro-Transit kaum plausibel

Für einen schnellen Markteintritt spricht auch, dass momentan die Weichen für den Wettbewerb der Zukunft gestellt werden. Andere Hersteller bringen ihre Lieferfahrzeuge kurzfristig auf den Markt oder haben das – wie die DHL-Tochter Streetscooter – bereits getan.

Nachdem Ford die für 2019 angekündigte Plug-in-Hybrid-Version des Transit inzwischen am Markt hat, wäre der Schritt zu einer Vollelektrifizierung kein großer mehr. Zumal Ford im Auftrag von Streetscooter in Köln bereits den elektrischen Großlieferwagen Work-XL auf der Basis der Transit-Bodengruppe produziert.

Ebenso ist Ford im amerikanischen E-Auto-Startup Rivian mit einer halben Milliarde US-Dollar investiert. Rivian wiederum arbeitet mit Amazon an einem elektrischen Lieferwagen, der 2021 auf den Markt kommen soll. Von diesem Transporter hat Amazon schon 100.000 Stück bestellt.

Prototyp existiert bereits

Ebenso hat Ford auf seiner Go-Further-Veranstaltung im April dieses Jahres in Amsterdam einen Prototyp namens Transit Smart Energy vorgestellt. Der Prototyp war im Kölner Technik-Center entwickelt worden und basiert auf dem Antriebsstrang des Streetscooter Work-XL. Der Transit Smart Energy ist ein Zehnsitzer, der eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern vollelektrisch erreichen soll und an einem 230-Volt-Anschluss in rund vier Stunden aufgeladen ist.

In Anbetracht all dessen wäre die Ankündigung einer kurzfristigen Verfügbarkeit eines Elektro-Transit weitaus weniger überraschend, als es die mutmaßliche Verschiebung auf 2023 nun ist.

Passend dazu: E-Lieferwagen: Streetscooter werden jetzt bei Ford-Händlern verkauft

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