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Forrester-Studie: Marketer geben 2018 mehr Geld für mobile Werbung aus und sagen Mobile Fraud den Kampf an

Der Kampf gegen Mobile Fraud wird zur Priorität 2018. (Grafik: Shutterstock / Feng Yu)

Auch 2018 werden die Budgets für mobiles Marketing weiter steigen. Gleichzeitig wollen Unternehmen stärker gegen Mobile Fraud vorgehen, zeigt eine aktuelle Forrester-Studie.

Weltweit ist das rasante Wachstum der mobilen Nutzung weiterhin ungebremst. Mobile ist der wichtigste Kanal für Unternehmen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu treten. Eine Forrester-Studie im Auftrag von Appsflyer, die t3n.de exklusiv vorliegt, hat jetzt untersucht, welche Prioritäten Marketer 2018 im Bereich mobiles Marketing setzen. Wir haben uns die Zahlen für den deutschen Werbemarkt genauer angeschaut.

Befragt wurden 250 Marketingverantwortliche von Großunternehmen mit einem monatlichen Online-Werbebudget von mindestens einer Million US-Dollar aus den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. 81 Prozent der deutschen Marketingverantwortlichen gaben an, die Budgets für mobile Werbung 2018 zu erhöhen. Vor allem die Vermarktung von Apps steht für deutsche Marketingverantwortliche (85 Prozent) im Vordergrund. Gleichzeitig steigt unter Werbetreibenden das Bewusstsein für die durch Mobile Fraud entstehenden Schäden.

Stärkeres Bewusstsein für Mobile Fraud

Jeder zweite der befragten deutschen Marketer gaben an, dass sich der Betrugsanteil in der mobilen Werbung in den vergangenen zwölf Monaten erhöht hat. Demnach ist es auch für mehr als 90 Prozent der Unternehmen im kommenden Jahr von wesentlicher oder hoher Priorität, aktiv gegen diesen Betrug vorzugehen. Immerhin geht ein Drittel der Werbetreibenden davon aus, dass mindestens 40 Prozent des Werbebudgets durch Fraud-Maßnahmen aufgefressen werden. Jedoch haben bisher nur wenige Unternehmen entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies liegt vor allem daran, dass Werbetreibende zu wenig Einblick darin haben, wo ihre Kampagnen ausgespielt werden oder welche Daten zur Bestimmung der Zielgruppen genutzt werden (jeweils 43 Prozent).

Marketer sind sich der Auswirkungen von Fraud bewusst. (Grafik: Appsflyer)

Anti-Fraud-Maßnahmen können Wettbewerbsvorteile schaffen

Natürlich ist Mobile Fraud kein alleiniges Problem deutscher Werbetreibender. Die Umfrage widmete sich daher auch den Fragen, welche Maßnahmen Marketer bereits zur Bekämpfung von Werbebetrug ergreifen und wie sich diese auswirken:

  • 53 Prozent gaben an, Fraud-basierte KPI mit Media-Buying-Agenturen und Werbenetzwerken festgelegt zu haben.
  • 48 Prozent verwenden Analysetools, um verdächtige Muster zu erkennen, die auf Betrug hindeuten.
  • 43 Prozent nutzen Technologie zur Traffic-Validierung.
  • 32 Prozent fordern eine Aufklärung seitens der Anbieter, wie diese gegen Betrug vorgehen.
  • 31 Prozent verringern das Media-Budget für mobile Werbung.
  • 28 Prozent arbeitet mit White Lists.
  • Je 25 Prozent nutzen Blacklisting-Services oder reduzieren das Werbebudget für In-App-Anzeigen.

Die Mehrheit der Befragten kann dank solcher Maßnahmen bereits eine höhere Effizienz von Werbekampagnen und eine bessere Einsicht in Kampagnendaten verzeichnen.

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