News

Forsa-Studie: Über die Hälfte der Deutschen nutzt Cloud-Speicher

(Foto: asharkyu / Shutterstock)

Daten in der Cloud zu speichern ist heutzutage absolut gang und gäbe, das zeigt auch eine neue Forsa-Studie. 51 Prozent der Befragten zwischen 18 und 75 Jahren geben an, ihre Daten in Online-Speichern aufzubewahren und verraten, was ihnen bei Clouds wichtig ist.

Im Auftrag des Cloud-Anbieters Strato hat die Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen über 1.000 privat das Internet nutzende Menschen gefragt, wie sie zu Cloud-Speichern stehen. Gut die Hälfte der 18- bis 75-Jährigen gab an, dass sie in ihrem Internet-Alltag fleißig Daten in den wolkigen Speichermedien ablegen. Die Ergebnisse der Studie findet ihr hier.

Was und warum in der Cloud speichern?

Das Sichern ist dabei tatsächlich der Hauptgedanke – 78 Prozent gaben an, ihre Daten so vor Verlust bewahren zu wollen. Fast genauso wichtig ist ihnen jedoch, nicht mehr auf physische Speichermedien zurückgreifen zu müssen und Dateien jederzeit und auf mehreren Geräten griffbereit zu haben. Danach wählen auch 82 Prozent der User den Anbieter ihres Cloud-Speichers aus, 64 Prozent ist außerdem wichtig, dass sie ihre Daten verschlüsseln können.

Forsa-Studie: 51% aller Deutschen nutzen Cloud-Speicher.

Gut die Hälfte aller Deutschen speichern Daten in der Cloud. Besonders die 19- bis 25-Jährigen nutzen die Speicherdienste. (Grafik: Strato)

In erster Linie geht es den Deutschen dabei um ihre Fotos: Drei Viertel der Cloud-User laden sie in Online-Speicher hoch. Auch von den Befragten, die noch keine Clouds nutzen, würden 14 Prozent in Erwägung ziehen, ihre Bilder in Zukunft dort zu speichern. Auch Terminkalender lassen viele in der Cloud, außerdem synchronisiert ein Drittel Account-Einstellungen zwischen mehreren Geräten über das Netz.

Forsa-Studie: Hauptsächllich Fotos, Videos, Musik und Kalender in der Cloud.

In erster Linie finden sich in Clouds Fotos, Musik und Videos. Aber auch Kalender und Account-Daten synchronisieren viele über das Netz. (Grafik: Strato)

Weiterhin vorsichtig sind die Deutschen damit, Passwörter (16 Prozent) sowie Gesundheits- und Finanzdaten (je zehn Prozent) in der Cloud zu sichern. 19 Prozent könnten sich jedoch vorstellen, ihre Gesundheitsdaten künftig online zu speichern.

Was spricht gegen Clouds?

Die Hälfte der Befragten nutzen keine Cloud-Speicher, 64 Prozent von ihnen ziehen auch nicht in Erwägung, das jemals zu tun. Ein Drittel kann sich jedoch vorstellen, besonders ihre Fotos irgendwann in der Cloud zu speichern – auch ihnen ginge es jedoch in erster Linie darum, von all ihren Geräten auf die Daten zugreifen zu können.

Forsa-Ergebnisse: Vorbehalte gegen Cloud-Speicher.

Viele Deutsche halten sich von Cloud-Speichern fern, weil sie Angst vor Datendiebstahl haben. (Grafik: Strato)

Der Großteil der Nicht-User (88 Prozent) möchte sich weiter auf physische Speichermedien verlassen und daher nicht in die Cloud wechseln. Besonders externe Festplatten und USB-Sticks stehen weiterhin hoch im Kurs, auf CDs/DVDs greift mittlerweile kaum noch jemand zurück. Über 80 Prozent haben außerdem die Sorge, dass unberechtigte Dritte, Hacker, Geheimdienste oder sogar die Cloud-Anbieter selbst an die online gesicherten Daten herankommen und Schindluder mit ihnen treiben, und lassen daher die Finger von den Wolken.

Forsa-Studie: Bevorzugte physische Speichermedien.

Physische Speichermedien sind weiterhin beliebt – allen voran externe Festplatten und USB-Sticks. (Grafik: Strato)

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung