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Forschung: Darum werden aus normalen Menschen miese Internet-Trolle

(Bild: Shutterstock)

Jeder Mensch kann zum Internet-Troll werden: US-Forscher haben jetzt herausgefunden, woran das liegt. Das Trollen hängt demnach mit der eigenen Stimmung und Kommentaren von anderen zusammen.

Internet-Trolle: Jede/r kann zum Störenfried werden

Es gibt sicher Menschen, die geborene Internet-Trolle sind – letztlich ist aber niemand davor gefeit, selbst einer zu werden. Auch du und ich können zu einem der nervigen Onlinenutzer mutieren, die an allem und jedem etwas auszusetzen haben und ihre Meinung in Großbuchstaben im Netz verbreiten. Forscher der Stanford University und Cornell University haben jetzt herausgefunden, warum jeder Mensch zum miesen Internet-Troll werden kann.

Jede/r kann laut Forschern zum Internet-Troll werden. (Bild: Shutterstock/Alexander Pavlov)

Der Studie zufolge gibt es zwei wichtige Indikatoren: Der Ton in anderen Kommentaren und die eigene Stimmung. Wenn man also schlecht drauf ist, vielleicht verärgert oder gar wütend und liest dann noch eine Reihe von harschen Kommentaren, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man selbst trollt. Übrigens ist laut den Forschern die Troll-Gefahr in der Nacht von Sonntag auf Montag am größten.

Internet: Trollen ist situationsbedingt

Studienautor Jure Leskovec beschreibt die Verwandlung von ganz normalen Onlinenutzern zu Trollen als eine Negativspirale. „Schlimme Unterhaltungen führen zu schlimmen Unterhaltungen“, sagt Leskovec. Trollen sei also eher ein situationsabhängiges Verhalten als eines, das nur bestimmten Menschen zugeschrieben werden könnte.

Um Trolle wirkungsvoll zu bekämpfen, reicht es der Studie nach also nicht aus, nur einzelne auffällige Störenfriede zu entfernen. Vielmehr müssten weiterführende Maßnahmen eingeleitet werden, damit die Debatten im Netz ohne Beleidigungen und Beschimpfungen geführt werden können.

Wirksame Mittel gegen das Trollen?

Die Klarnamenpflicht verspricht dabei keine großen Erfolge – kommentieren dürfen.

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via mashable.com

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