Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Startups

Mobile: Foursquare-Gründer Dennis Crowley über den Erfolg seines Startups und warum Facebook keine Konkurrenz ist

In einem sehr interessanten Interview mit dem „Netzökonom“ Holger Schmidt, erklärt der Foursquare-Gründer Dennis Crowley warum sein Startup auch gegen Internetgrößen wie Facebook bestehen kann, was Foursquare besser macht als die Konkurrenz von Gowalla, Google Latitude & Co. und wie ein erfolgreiches Geschäftsmodell für einen Location-Based-Service aussehen könnte.

Es ist schon eine erstaunliche Erfolgsgeschichte, die Dennis Crowley mit seinem Startup Foursquare hingelegt hat. Trotz einiger Konkurrenten hat das kleine, mit nur acht Personen besetzte Team, einen Service entwickelt, der mit starken Wachtumsraten überzeugen kann. In den letzten beiden Monaten soll sich der Besucherstrom sogar verdreifacht haben. Genaue Angaben für Deutschland kann Crowley zur Zeit leider nicht liefern, da die eigenen Monitoring-Tools zusammengebrochen sind, nach dem Foursquare nun alle Orten auf der Welt erfasst.

Foursquare-Gründer Dennis Crowley, Foto: See-ming Lee, Flickr.com

Auf die Frage was Foursquare denn besser machen würde als die Konkurrenz, erklärte er:

Ich denke, dass wir verstanden haben, warum die Menschen einchecken wollen. Ihnen geht es nicht ums Spielen, sondern ihren Aufenthaltsort mitzuteilen, sich mit ihren Freunden zu verbinden und zu wissen, wo sie sind.

Zukünftig wird seiner Ansicht nach die Check-in-Funktion zu jedem Social Network gehören. Aber selbst wenn Facebook zum Konkurrenten werden würde, könnte sich Foursquare behaupten:

Das Spiel wird nicht dadurch entschieden, auf welche Seite der Nutzer eincheckt. Das Spiel wird dadurch entschieden, wer die besten Informationen über den Ort aggregiert und bereitstellt, an dem ich mich befinde.

Bei Twitter denken die Menschen an das Teilen von Informationen. Auf Facebook geht es oft ums Teilen von Fotos der Freunde. Bei Foursquare denken die Menschen daran, Informationen über Orte und Erlebnisse zu teilen.

Natürlich reichen hohe Wachstumszahlen nicht alleine, um mit einem Startup Gewinne zu erzielen. Hier sieht Crowley beispielsweise bei lokalen Unternehmen Potenziale, denen Foursquare Informationen über Kunden in der Nähe liefern könnte, die sie dann mit Coupons oder anderen Werbeaktionen belohnen könnten. Aber auch Kooperationen mit Medienunternehmen wären denkbar, die ihren Nutzern dann speziell zugeschnittene Inhalte bieten könnten.

Bildnachweis: Foto von See-ming Lee auf Flickr. Lizenz: CC BY

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
Paul

Ich sehe sehr viel Potenzial in dem Projekt. Eventuell wird es sich wirklich durchsetzten.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen

Finde einen Job, den du liebst