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Frank Thelen erwägt Einstieg in Hyperloop-Startup

Startup-Investor Frank Thelen. (Foto: Frank.io)

Flugtaxis und Blockchain-Technologien gehören schon länger zum Portfolio von Investor Frank Thelen. Jetzt erwägt der „Höhle der Löwen“-Star, auch bei einem Hyperloop-Startup einzusteigen.

Frank Thelen erwägt, mit seiner Investmentfirma Freigeist in ein Hyperloop-Startup zu investieren. „Wir schauen uns gerade an, ob und wie wir in diesem Bereich mitmachen“, sagte der Startup-Investor auf Anfrage von t3n. „Uns interessiert der Transport von Menschen und Waren, und mit dem Konzept von Hyperloop könnte das zehn Mal schneller und energieeffizienter gehen. Das passt gut ins Portfolio von Freigeist.“

Frank Thelen begeistert von Hyperloop

Hyperloop ist ein Transportsystem, das Menschen in Kapseln mit bis zu 1.200 Stundenkilometern durch Röhren befördern soll. Dabei wird die Idee einer Magnetschwebebahn mit einem Vakuumtunnel kombiniert. Ursprünglich erdacht wurde Hyperloop 2013 von Tesla-Chef Elon Musk, als er ein 58-seitiges Konzeptpapier für die Allgemeinheit online stellte. Seiner Vorstellung nach lassen sich damit Fernstrecken deutlich schneller und umweltfreundlicher zurücklegen als mit Flugzeugen. Zudem seien Hyperloop-Fahrten günstiger als Bahntickets.

Trotz großer Kritik an der technischen und finanziellen Machbarkeit ist in den vergangenen Jahren eine kleine Hyperloop-Industrie entstanden. Forschergruppen und Startups rund um den Globus wollen die Idee in die Realität umsetzen. Die bekanntesten Projekte sind Hyperloop Transportation Technologies und Hyperloop One. Beide US-Firmen haben bereits erste Teststrecken errichtet.

„Würden eine Million Euro investieren“

Ein Investment in ein Hyperloop-Projekt aus den USA schließt Thelen allerdings aus. „Wir schauen uns nur europäische Teams an“, sagte der Investor, der sich für eine stärkere Technologieführerschaft gegenüber den USA einsetzt. Bekannte Projekte in Europa sind zum Beispiel Hyperloop UPV aus Spanien, Hyperpodx aus Oldenburg und Hardt aus den Niederlanden, das auch von der Deutschen Bahn unterstützt wird.

Als führend gilt aber das studentische Hyperloop-Team Warr von der TU München. Drei Mal in Folge konnte es bisher die „Hyperloop Pod Competition“ von Elon Musk gewinnen. Ob Thelen ausgerechnet dieses Startup auf dem Zettel hat, verriet er t3n allerdings nicht. „Es geht uns nicht um gewonnene Preise, sondern darum, wie wir das Projekt im echten Leben umsetzen können.“ Sollte es ein Investment in ein Hyperloop-Startup geben, will Thelen laut eigener Aussage etwa eine Million Euro bereitstellen. Zusammen mit dem Team würde er dann einen massentauglichen Prototypen entwickeln und später größere Geldgeber anwerben. Diese Strategie hatte Thelen auch bei seinem Investment in den Flugtaxi-Pionier Lilium gewählt.

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