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Freelance vs. Full-Time: Designer spricht über die Vor- und Nachteile

To freelance or not to freelance? Diese Frage stellt sich wohl jeder Kreativarbeiter früher oder später. Der Designer Mike Fischer spricht über seine Erfahrungen.

To freelance or not to freelance: Designer spricht über die Vor- und Nachteile

Freelance vs. Full-Time: Designer Mike Fisher spricht über die Vor- und Nachteile. (Screenshot: Computer Arts)
Freelance vs. Full-Time: Designer Mike Fischer spricht über die Vor- und Nachteile. (Screenshot: Computer Arts)

„To freelance or not to freelance.“

Spielst du mit dem Gedanken, deine Festanstellung aufzugeben und Freelancer zu werden? Oder willst du aus der Selbstständigkeit heraus und Angestellter sein? Es gibt viele Vor- und Nachteile, die mit dieser Entscheidung einhergehen, beispielsweise bezüglich der Freiheit, der Bezahlung, der Karriereentwicklung sowie der kreativen Zufriedenheit. Einer, der darüber bestens Bescheid weiß, ist der Designer Mike Fischer, der über seine Erfahrungen im Video-Podcast von Computer Arts spricht.

Der aus Neuseeland stammende Designer arbeitete vier Jahre lang als Freelancer, bevor er als Senior nach London zur renommierten Magpie-Agentur wechselte. Für Fischer gab es interessante Gründe zu wechseln. So sagt er in dem Clip, dass er als Angestellter mehr kreative Freiheit bekäme. Wiederum sei die Bezahlung als Freelancer um einiges höher. Auch interessant: Als Freiberufler könne man klügere Karriereschritte machen, da man mit verschiedenen Agenturen zusammenarbeiten könne, so Fischer.

Es gibt immer zwei Seiten der Medaille – nicht nur in diesem Fall: Uns interessiert, wie ihr zu dem Thema steht. Lieber Freiberufler oder Angestellter? Und warum? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

Du willst noch mehr über das Thema wissen? Hier sind drei Artikel, die dich tiefer eintauchen lassen: „Du bist Freelancer und suchst Arbeit? 16 Portale, auf denen du sie findest“, „Diese Faktoren bestimmen, wieviel ein Freelancer verdient“ und „Endlich Freelancer! So überlebst du dein erstes Jahr als Webdesigner“.

via www.creativebloq.com

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6 Reaktionen
Andrea

Als Mitarbeiterin beim Buchhaltungsprogramm Debitoor habe ich viel Kontakt mir Freelancern - und die sehen den Vorteil der Selbstständigkeit vor allem darin, selbstbestimmter zu sein, eben "ihr eigenes Ding" zu machen.

Selbst wenn man objektiv gesehen auch als Freelancer nicht vollständig frei in seinen Entscheidungen ist:

- Kann man einen Auftrag wirklich ablehnen, wenn die Miete noch bezahlt werden muss?
- Ist man wirklich "freier", oder geht sogar noch mehr soziale, berufliche etc. Verpflichtungen ein als im Angestelltenverhältnis?
- Wie stark schränkt einen die psychische Belastung durch unregelmäßige Auftragslage, finanzielle Unsicherheit etc. ein?

Vielleicht gibt euch ja auch unser Artikel zu den Vor- und Nachteilen der Selbstständigkeit noch mehr Input: https://debitoor.de/gruenderlounge/unternehmensgruendung/was-sind-die-vorteile-und-nachteile-der-selbstaendigkeit

Ich glaube, in vielen Jobs hat man aufgrund des aktuellen Wandels der Beschäftigungsverhältnisse zu mehr "Empowerment" bereits sehr viele Vorteile, die vielleicht früher in erster Linie die Selbstständigkeit ausgemacht haben. Ob Freelancer oder nicht ist daher heute möglicherweise tatsächlich mehr eine "Typfrage".

VG Andrea

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Marcel

Hallo Nic,
mir geht es da ähnlich... vor kurzem hab ich aber den Dienst Rechnung48 entdeckt. https://www.rechnung48.de/

Ich habs nicht ausprobiert, werde es aber in jedem Fall nutzen. Du reichst die Rechnung bei Rechnung48 ein und kriegst dein Geld, abzüglich einer Fee von 3,97%, innerhalb von - tadaa - 48h. :D

Vielleicht ist das ja was für dich, um deinen Stress zu reduzieren.
Viel Erfolg, Marcel.

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Nic

Ich spiele auch schon seit einer ganzen Weile mit dem Gedanken der Selbstständigkeit (als Softwareentwickler). Es gibt aber so vieles, das unglaublich schief gehen kann. Mein Vater hat sich damals als Schlosser selbstständig gemacht und sich damit ordentlich lang gelegt, weil mal ein Kunde nicht gezahlt hat. Das schreckt im ersten Moment schon ab - vor allem vor dem Hintergrund, dass es bereits viele Entwickler gibt, die selbstständig arbeiten.

Ob und inwiefern Freelancing Vorteile bietet, hängt wohl nicht zuletzt vom Konzept ab, das man hat. Und natürlich von der Fähigkeit auch Arbeit zu finden und sie zufriedenstellend umzusetzen. Hat man weder ein Konzept, noch die Fähigkeit sich gut zu verkaufen, sollte man wohl besser beim Angestelltenverhältnis bleiben.

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Julian

Hi Nic,

das Kunden nicht bezahlen, kann (und wird) sicher mal vorkommen aber im Gegensatz zum (klassischen) Handwerk hast du nicht so hohe Ausgaben für Materialkosten die dir dann auf die Füße fallen.

Um die ersten 6 (bis 9) Monate finanziell ein wenig Sicherheit zu haben kannst du einen Gründerzuschuss beantragen. Um den zu bekommen musst du einen Businessplan aufstellen, der dir selbst sehr helfen wird über dein Konzept sowie laufende Kosten klar zu werden.

Ich bin jetzt seit 8 Monaten selbständiger Grafiker und habe es nie bereut kann aber auch nicht sagen, dass es immer leicht war und ist. Du wirst auf jeden Fall ruhiger schlafen, wenn du dir ausrechnest wie viel Geld du im Monat zum (über-) leben brauchst und dir das für 2 bis 3 Monate auf die Seite legst, denn es muss ja nicht mal so sein, dass Kunden gar nicht bezahlen sondern eben nur spät. D.h. Projekte die du diesen Monat fertigstellst werden vielleicht erst im Nächsten bezahlt und das ist besonders dann schwierig, wenn die Monate davor noch nicht reich an Projekten waren.

Den Schritt zurück in die Vollbeschäftigung kann man ja auch jederzeit wieder gehen :)

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Nic

Das Thema "Selbstständigkeit" ist bei mir ja noch lange nicht vom Tisch. Und aufgrund meines aktuellen Beschäftigungsverhältnisses und der leider aufkommenden Unzufriedenheit meinerseits denke ich darüber aktuell mehr denn je nach.

Ich will aber nichts überstürzen und alle Pros und Kontras abwägen, bevor ich irgendeine Entscheidung treffe.

Carlo

Interessant. Ich vermute mal, dass es sogar einige Firmen gibt, die einem die Freiheiten eines Freelancers geben können mit dem Bonus des "sicheren" Einkommens. Homeoffice wird ja immer mehr angenommen von Unternehmen als Alternative zum Büro..

Das Thema Bezahlung sieht aber sicherlich nur bei den wenigstens so aus, dass sie als Freelancer mehr verdienen. Wenn man nicht gut ausgebucht ist... gibt ja genügend Horror-Stories..

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