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Freeletics: Fitness-App bekommt Millionen

Fitness-Startup Freeletics holt sich US-Investoren ins Boot. Die Gründer steigen aus. (Foto: Freeletics).

Freeletics hat 30 Millionen Nutzer, 120 Mitarbeiter und 2016 einen Umsatz von 20 Millionen Euro gemacht. Jetzt hat die junge Sport- und Lifestyle-Firma aus München einen Exit in Millionenhöhe hingelegt.

Hinter dem Exit des bisher eigenfinanzierten Startups Freeletics steht eine mögliche Expansionsstrategie. Auf seiner Website beschreibt sich die junge Firma selbst als „eines der am schnellsten wachsenden Sport- und Lifestyle-Unternehmen der Welt“. Diese Erfolgsgeschichte könnte nun mit Geldgebern aus Amerika weitergeschrieben werden, die eine höhere Millionensumme in das Startup stecken.

Freeletics wurde 2013 von Joshua Cornelius, Mehmet Yilmaz und Andrej Matijczak gegründet. Die drei haben an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert und das Startup noch als Studenten gegründet. Kurz nach der Gründung haben sie ihrem Freund Daniel Sobhani die Geschäftsführung der jungen Sportfirma überlassen. Dieser übernahm nun gemeinsam mit der Fitlab-Gruppe, die von ehemaligen Nike-Managern geführt wird, die Anteile von Cornelius, Yilmaz und Matijczak. Das Gründerteam steige aus, um sich neuen Projekten zu widmen.

Freeletics will durch US-Investoren "das globale Wachstum ankurbeln"

In einem Interview mit FAZ.NET sagt Sobhani, dass die Firma aus München durch die Unterstützung der US-Investoren „das globale Wachstum weiter ankurbeln“ wolle. Wie FAZ.NET weiter mitteilt, beläuft sich die Summe auf einen Millionenbetrag im hohen zweistelligen Bereich.

Das Kapital für das Investment kommt von einem Bündnis von Finanziers aus den USA zusammen. Causeway Media Partners, Jazz Venture Partners, Courtside Ventures, Fitlab, Elysian Park Ventures, Ward Ventures sowie Daniel Sobhani bilden diese Investorengruppe. Neben Sobhani sind Mark Wan von Causeway und John Spinale von Jazz Venture Partners im neuen Vorstand von Freeletics.

Die Geldgeber seien tief in der US-Sportindustrie verankert. Sobhani erhofft sich davon ein strategisch wertvolles Netzwerk, da die amerikanischen Investoren über Geschäftsbeziehungen zu Teams aus der Football-Liga wie den San Francisco 49ers, der Basketballmannschaft Boston Celtics und den Los Angeles Dodgers aus der Major League Baseball verfügen.

Freeletics ist ursprünglich mit einer Bodyweight-App gestartet, bei der Nutzer auf Sportübungen zugreifen können, die nur mit dem eigenen Körpergewicht ausgeführt werden. Mittlerweile bietet das Startup drei weitere Programme an: „Running“ für Läufer, „Gym“ für Besucher von Fitnessstudios und „Nutrition“ als Ernährungsberatung. Neben den vier Apps hat das Startup sein Angebot um eine eigene Kollektion für Sportkleidung und einem Outdoorpark mit Fitnessgeräten in Berlin erweitert. Sobhani wolle die Angebote mit Unterstützung der Investoren gezielt weiterentwickeln und kündigt laut FAZ.NET an, dass eine Außenstelle an der amerikanischen Ost- oder Westküste hinzukommen werde.

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