Sponsored Post Was ist das?

Als Freiberufler gründen – der unbürokratische Weg

Freiberufler

Als Freiberufler genießt du einige Privilegien. (Foto: Adobe Stock)

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Das Freiberufler-Dasein ist im Trend. Vor allem wegen der unbürokratischen Prozesse und zahlreichen Befreiungen für Gründer. Dennoch gibt es einige Aspekte, die du auf deinem Weg in die Freiberuflichkeit beachten solltest.

Was ist ein Freiberufler?

Freiberufler sind im Allgemeinen Personen, die eine Tätigkeit ausüben, die nicht der Gewerbeordnung unterliegt, nicht gewerbesteuerpflichtig ist und sich in einem wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen oder unterrichtenden Kontext verorten lässt. Der Begriff Freiberufler wird jedoch oft mit den Begriffen Freelancer und freier Mitarbeiter synonym verwendet, obwohl es hier einige kleine Unterschiede gibt.

  • Ein Freelancer erledigt Aufträge für ein oder mehrere Unternehmen, ist aber dort nicht angestellt. Er arbeitet auf eigene Rechnung und trägt die alleinige Verantwortung für das wirtschaftliche Risiko. Häufig werden die Aufträge über einen Dienstleistungsvertrag oder über Honorarverträge geregelt.
  • Als Freiberufler kannst du als Freelancer arbeiten. Andersherum ist aber nicht jeder Freelancer automatisch ein Freiberufler, da dieser Status an gesetzlich fest definierte Berufe gekoppelt ist.

Liste freier Berufe aus diversen Branchen

Nach § 18 EStG und § 1PartGGIn kannst du dich in unter anderem folgenden Berufen als Freiberufler selbstständig machen:

  • Kunstschaffende wie Maler, Bildhauer
  • Schauspieler und Musiker
  • Journalisten mit freier journalistischer Tätigkeit und Schriftsteller
  • Dolmetscher und Übersetzer
  • Architekten und Ingenieure
  • Steuerberater, Rechtsbeistände
  • Ärztliches und Zahnärztliches Personal, Heilpraktische Berufe
  • Designer, Webdesigner
  • Wissenschaftler, Dozent

Auf der Gründerplattform kannst du dich über alle freien Berufe informieren und einen individuellen Business-Plan für dein konkretes Vorhaben entwickeln

Die Vorteile des Freiberufler-Daseins

Wer sich für die freiberufliche Tätigkeit entscheidet, profitiert von einigen Vorzügen und einem unbürokratischen Anmeldeprozess gegenüber klassisch Gewerbetreibenden. In der nachfolgenden Tabelle findest du alle Vorteile im Überblick:

  Freiberufliche Tätigkeit Gewerbebetrieb Hinweise
Gewerbesteuer x
Startkapital x Freiberufler: nicht nötig, außer bei der Gründung einer Kapitalgesellschaft (z.B UG, GmbH)
Befreiung von der Finanzbuchhaltung x
IHK-Mitgliedschaft x
Berufskammer-Mitgliedschaft x Freiberufler: Abhängig vom freien Beruf
Sozialversicherungspflicht (x) Freiberufler: Kann wählen, ob privat oder gesetzlich; nur KV verpflichtend
Anmeldung Stadt/Gemeinde x

3 Aspekte, die du vor der Freiberuflichkeit beachten solltest

Anmeldung beim Finanzamt

Wer sich für den Weg als Freiberufler entscheidet, genießt große Freiheiten und Flexibilität. Bevor du jedoch offiziell durchstarten kannst, musst du dein Vorhaben beim Finanzamt anmelden. Hier wird geprüft, ob es sich tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit oder eher ein gewerbliches Vorhaben handelt. Die Faustregel bei der Bewertung lautet grundsätzlich: Wenn du als Dienstleister arbeiten willst, wird deiner freiberuflichen Tätigkeit selten etwas im Weg stehen. Willst du jedoch Produkte verkaufen oder herstellen, dann ist die Anmeldung eines Gewerbes meist die bessere Lösung.

Eine Besonderheit stellt hier aber die Mischform dar. So kann es passieren, dass du vom Finanzamt als teilweise gewerbetreibend und teilweise freiberuflich eingestuft wirst – beispielsweise, wenn du als freischaffender Künstler arbeitest und gleichzeitig einen Onlineshop betreibst. Willst du dennoch die Vorteile von Freiberuflern genießen, sollest du darauf achten, dass dein freiberuflicher Anteil größer ist als der gewerbetreibende.

Alleine oder gemeinsam?

Zwar stehst du im Rahmen deiner freiberuflichen Tätigkeit im Fokus des Geschehens, jedoch solltest du dir trotzdem Gedanken darüber machen, welches das passende Geschäftsmodell für dich ist. Entscheidend ist hierbei vor allem eine Frage: Willst du alleine oder mit anderen Freiberuflern gründen? Denn als Freiberufler hast du die Möglichkeit, neben einer alleinigen Tätigkeit eine Partnergesellschaft oder eine GbR zu gründen – ein Zusammenschluss von Freiberuflern, bei dem der Vorteil der Gewerbesteuerbefreiung erhalten bleibt.

Des Weiteren hast du als Freiberufler die Möglichkeit, eine GmbH oder eine Unternehmensgesellschaft (UG) zu gründen, wenn du deine persönliche Haftung beschränken willst. Das Problem hier: Eine Kapitalgesellschaft unterliegt der Gewerbesteuerpflicht, womit dir in der Konsequenz die Befreiung von eben dieser entgeht.

Mach dir die Konsequenzen bewusst

Im vorherigen Absatz ist das wohl größte Aber bei der Gründung einer Freiberuflichkeit bereits angeklungen: die Haftung mit deinem Privatvermögen. Um ein böses Erwachen zu vermeiden, solltest du dein Vorhaben bereits im Vorfeld der Gründung professionell durchplanen. Dabei kannst du beispielsweise auf die umfangreichen Businesspläne und die Expertise von der Gründerplattform zurückgreifen und dein Vorhaben anhand hilfreicher Praxisbeispiele konkretisieren.

Ein weiteres Aber bezieht sich auf Restriktionen für Werbemaßnahmen und die damit zusammenhängende Kammerpflicht einiger freier Berufe. So sind Freiberufler wie niedergelassene Mediziner, Notare oder auch Architekten kammerpflichtig und an deren Bedingungen gebunden. Da viele Kammern über Restriktionen bei Werbemaßnahmen verfügen, kann es dir passieren, dass du als Freiberufler mehr oder minder stark in deinem Marketing und deiner Öffentlichkeitsarbeit eingeschränkt bist. Das solltest du unbedingt vor deiner Anmeldung beim Finanzamt klären.

Fazit: Freiberuflichkeit für alle, die’s unbürokratisch mögen

Solltest du mit dem Gedanken spielen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, kann eine freiberufliche Tätigkeit genau das Richtige für dich sein – vor allem dann, wenn du dir bürokratischen Aufwand und die Gewerbesteuer sparen willst. In Kombination mit der passenden Beratung sowie den umfangreichen Begleitprogrammen von der Gründerplattform kann bei deinem Gründungsvorhaben also nichts mehr schief gehen.

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