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Google testet Fuchsia OS auf Pixelbook

Google Pixelbook. (Screenshot: Google/t3n.de)

Noch hat sich Google nicht offiziell zu dem Betriebssystem Fuchsia geäußert. Jetzt gibt es erste Hinweise, wo es eingesetzt werden könnte.

Schon seit mehr als einem Jahr arbeitet Google an einem Betriebssystem namens Fuchsia. Das OS soll auf allen möglichen Geräten laufen – auf dem Smartphone, auf dem PC, auf dem Notebook. Das geht aus der Dokumentation hervor, denn das Projekt ist Open Source und damit offen einsehbar. Bislang hält sich der US-Konzern allerdings bedeckt mit offiziellen Informationen.

Jetzt gibt es Hinweise darauf, auf welchen Geräten das Betriebssystem laufen könnte. Google hat kürzlich eine Seite in der Dokumentation hinzugefügt, mit deren Hilfe Fuchsia auf dem Pixelbook installiert werden kann. Das Notebook ist eigentlich mit Googles Chrome OS ausgestattet. Ob Fuchsia es ablösen soll, lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen. Schließlich testet Google die eigene Software meistens auf eigenen Geräten. Aber es zeige, dass die sich noch in der Entwicklung befindende Plattform auch auf High-End-Produkten laufen solle, schreibt Androidpolice.

Fuchsia: Das erste OS ohne Linux-Kernel

Die Dokumentation zeigt zudem, dass das Notebook Acer Switch Alpha 12 und der Mini-PC Intel NCU offiziell unterstützt werden. Das neue Betriebssystem hat für Furore gesorgt, weil es im Gegensatz zu Chrome OS oder Android nicht auf Linux basiert. Stattdessen setzt Google auf einen selbst entwickelten Microkernel namens Magenta. Aber nicht nur der Linux-Kernel scheint gestrichen zu werden, sondern auch die General-Public-License (GPL). Teile des neuen OS sind unter einer Mischung von BSD-Clause-3, MIT und Apache 2.0 lizenziert.

 „Es ist keine Spielerei.“

Es wird vermutet, dass Fuchsia einige Android-spezifische Probleme aus der Welt schaffen soll – etwa schleppende OS-Updates seitens der Hardware-Partner. Manche Blogger und Experten gehen sogar noch weiter und glauben an einen Android-Ersatz. Das dürfte auch an der klaren Aussage eines Fuchsia-Entwicklers liegen: „Es ist keine Spielerei, es ist kein 20-Prozent-Projekt, es ist kein Müllabladeplatz von Dingen, die uns nicht mehr interessieren.“

Allerdings hat sich Google nach wie vor nicht zu dem Projekt geäußert. Das lässt viele Fragen unbeantwortet. Zum Beispiel die, ob das Projekt überhaupt zu Ende geführt wird. Denn bei Google weiß man nie.

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