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Ratgeber

SEO-Check: 5 Tipps für mehr Top-10-Rankings

(Foto: Christian B. Schmidt)

Bei der Suchmaschinenoptimierung dreht sich letztlich alles um gute Rankings in den Google-Ergebnissen. Im 17. t3n SEO-Check gibt Christian B. Schmidt fünf Tipps für mehr Top-10-Rankings. Dabei zeigt er praktische Beispiele anhand von Websites, die von Lesern eingereicht wurden.

Der lange Weg in die Top-10

Abhängig vom Wettbewerbsumfeld und der Relevanz der eigenen Domain kann es Monate dauern, bis man in die Top-10-Ergebnisse zu den gewünschten Keywords bei Google kommt. Bis dahin kann SEO ein bisweilen frustrierendes Investment sein, denn auch wenn die Rankings sich von Seite zu Seite nach vorn bewegen, erzielt man Klicks und Conversions meist erst auf der erste Ergebnisseite. Die folgenden fünf Ansätze sollen Anregungen geben, auf welchen Wegen man mehr Top-10-Rankings erzielen kann.

1. Branchenspezifisches Lexikon

Viele Nutzer suchen nach Begriffsdefinitionen von Fachwörtern, deren Bedeutung sie bislang nicht genau kennen. Diese Nachfrage machen sich immer mehr Website-Betreiber zunutze, indem sie für ihre Branche spezifische Fachbegriffe in einem Lexikon erklären. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass der Kontext zum eigenen Angebot gegeben bleibt. Wer zu allgemeine Begriffe erläutert, kann sich zwar zunehmenden Traffics erfreuen, wird jedoch kaum Conversions darüber erzielen. Auch sollten die Lexikoneinträge nicht zu kurz sein und nach Möglichkeit durch Bilder und Videos erweitert werden, um mehr Nutzen und damit eine längere Verweildauer zu erzielen.

omna.de erzielt die meisten Rankings mit einem Lexikon. (Screenshot: sistrix.com)

2. Keyword-spezifische Produkt-Landingpages

Häufig machen Unternehmen den Fehler, dass sie ihre Produktseiten auf der eigenen Website inhaltlich zu sehr nach den eigenen Markennamen und Produktbezeichnungen ausrichten. Dabei verlieren sie die gefragten Kategoriebegriffe oft aus den Augen und Artikel erscheinen nur zu den eigenen Wortschöpfungen in den Suchergebnissen. Anstatt nur die eigene Marke und Produktbezeichnung in Titel, Überschriften und dem Text selbst zu nennen, sollte man daher vielmehr die passenden Keywords verwenden. Welche das sind, ergibt eine Keyword-Recherche. So kann man über die Suchergebnisse auch völlig neue Kundengruppen erreichen.

Diese keyword-spezifische Produkt-Landingpage ist die URL mit den meisten Top-10-Rankings der Domain. (Screenshot: campai.com)

3. Landingpages für lokale Keyword-Kombinationen

Viele Unternehmen bieten ihre Dienstleistungen lokal an mehreren Standorten an. Um die lokale Nachfrage in den Suchmaschinen für sich optimal zu nutzen, sollten Landingpages erstellt werden, die auf die einschlägigen Keyword-Kombinationen optimiert sind. Da Google bei lokalen Anfragen Anbieter aus der Nähe bevorzugt, ergibt es Sinn, seine Website dementsprechend zu strukturieren. Im lokalen Bereich ist es daher durchaus nützlich, für jeden Standort eine passende Unterseite anzubieten. Hilfreich sind dabei auch zum jeweiligen Ort passende Adressen und Telefonnummern, die Google eine lokale Präsenz signalisieren.

world-transfer.com erzielt mit Landingpages für lokale Keyword-Kombinationen die meisten Top-10-Rankings. (Screenshot: sistrix.com)

4. Suchintention mit passenden Listen bedienen

Das Matching von Suchintention und Suchergebnis ist heute besonders wichtig. In Fällen, in denen Angebotslisten gefragt sind, muss man selbst nicht einmal unbedingt viel Inhalt erstellen. Wichtiger ist, dass den Nutzern eben genau die Angebote aufgelistet werden, die sie in dem Moment gerade suchen. Klassiker sind hier Job-, Immobilien- oder Kleinanzeigen. Doch auch in vielen anderen Nischen gibt es Suchbegriffe, bei denen die Suchintention der Nutzer durch eine passende Auflistung sehr gut bedient werden kann.

(Screenshot: mallorca-zero.com)

5. Social-Media-Themen in SEO-Content umwandeln

Auf Facebook, Instagram und Youtube entstehen teilweise riesige Communitys. Wer eine solche Gemeinschaft aufbaut, hat direkten Zugang zur Zielgruppe. Die Insights darüber, welche Themen die User gerade besonders bewegen und was immer wieder ankommt, kann man auch strategisch für SEO nutzen. Inhalte, die in geschlossenen Gruppen gepostet oder in Youtube-Videos besprochen werden, können sich auch gut als SEO-Content eignen. Auch inhaltlich gut strukturierte und zum Lesen überarbeitete Podcast-Transkripte können erfolgreiche Inhalte für die Website sein. Wer sich viel Mühe bei der Erstellung von Social-Media-Inhalten gibt, sollte also auch das SEO-Potenzial davon für sich nutzen.

(Screenshot: sistrix.com)

Viele Top-10-Rankings sind nicht alles

Natürlich ist die bloße Anzahl der Top-10-Rankings nicht alles. Ein Ranking allein bringt in der Regel nichts, wenn keine oder nur die falschen Nutzer nach dem dazugehörigen Keyword suchen. Ausschlaggebend für den SEO-Erfolg ist es vielmehr, die richtigen Nutzer zu erreichen. Je nach Geschäftsmodell können sich aber natürlich unterschiedliche Zielsetzungen ergeben. Ist das Geschäftsmodell die reine Werbevermarktung des SEO-Traffics, kann oft großzügiger optimiert werden. Ist der direkte Verkauf von Produkten das Ziel, bringt rein informativer Traffic erst mal wenig. Ob der Traffic zu einem Keyword hält, was man sich davon verspricht, kann man recht pragmatisch über eine experimentelle Schaltung von Adwords zu den gewünschten Begriffen testen. So weiß man, worauf man sich in etwa einlässt, bevor man mit der mitunter aufwendigen Suchmaschinenoptimierung beginnt.

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Eine Reaktion
Fellnase

Wie Du bereits geschrieben hast, ist der Weg in die Top Ten nicht ganz so einfach. Auf schnelle Erfolge sollte man nicht hoffen. Du hast mir mal wieder ein paar gute Tipps in Deinem Artikel geliefert das zu beschleunigen. Danke.

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