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Neue Funktionen: Chrome schützt dich jetzt besser vor dubiosen Websites

Browser-Sektor führend. (Foto: dpa)

Google verpasst seinem Browser drei neue Schutzfunktionen, damit Nutzer sicherer surfen können. An den Kragen gehen soll es etwa Weiterleitungen und Overlays.

Chrome: 3 neue Schutzfunktionen für mehr Sicherheit beim Browsen

Ab dem kommenden Jahr soll Googles Chrome-Browser einen integrierten Werbeblocker bekommen, der zumindest für Google inakzeptable Werbung herausfiltert. Zudem hat Google schon einen Pop-up-Blocker und einen Autoplay-Schutz für seinen Browser eingeführt. Jetzt sollen drei weitere neue Schutzfunktionen dafür sorgen, dass Nutzer mit künftigen Chrome-Versionen sicherer surfen können, wie Google mitteilte.

Chrome: Google will Nutzer besser vor unerwünschten Weiterleitungen und Overlays schützen. (Screenshot: Google/t3n.de)

Damit will der Suchmaschinenbetreiber nach eigenen Angaben unerwünschtes Weiterleiten zu anderen Seiten, etwa durch eingebettete Iframes oder transparente Overlays, verhindern. In Chrome 64 soll bei allen Weiterleitungen, die von Iframes Dritter stammen, stattdessen ein Infobalken angezeigt, solange der Nutzer nicht mit diesem Frame interagieren möchte.

Ähnliches soll künftig auch ein unerwünschtes Aushebeln des Pop-up-Blockers in Chrome verhindern. Bisher ist es möglich, dass durch Klicken auf einen Link das gewünschte Ziel in einem neuen Fenster öffnet, während das Hauptfenster zu einer anderen, unerwünschten Seite navigiert, wie Google erklärt. Das soll in den nächsten Chrome-Versionen ebenfalls unterbunden und dem Nutzer über einen Infobalken die Wahl gelassen werden.

Transparente Webseiten-Overlays künftig in Chrome verboten

Auch einige weitere Formen von „Abusive Experiences“, bei denen Nutzer zu unerwünschten Zielen weitergeleitet werden, hat Google ausgemacht. Unter diesen unerwünschten Weiterleitungen fasst Google etwa Links zu Webseiten Dritter zusammen, die als Play-Tasten oder andere Steuerungen der Seite verschleiert sind. Auch transparenten Webseiten-Overlays, die Klicks erfassen und unerwünscht neue Registerkarten oder Fenster öffnen, soll der Garaus gemacht werden.

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Ab Januar soll der Pop-up-Blocker von Chrome ein solches Öffnen von neuen Fenstern und Registerkarten verhindern. Website-Betreiber finden in der Google-Such-Konsole jetzt einen „Abusive-Experiences-Report“, wo sie sehen können, ob solche Handlungen auf ihren Seiten festgestellt wurden. Nach 30 Tagen, ohne dass die Website-Betreiber Änderungen vorgenommen haben, löst Google die Unterdrückung neuer Fenster und Registerkarten aus.

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