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Neue Funktionen für Gruppenchats: Whatsapp verschärft Kampf gegen Telegram

Whatsapp. (Foto: mirtmirt / Shutterstock.com)

Whatsapp verpasst seinen Gruppenchats neue Funktionen, die Admins und Nutzern mehr Kontrolle geben sollen. Die Facebook-Tochter will mit dem Update auch den Rivalen Telegram angreifen.

Vor wenigen Tagen hat Ex-Internet.org-Leiter Chris Daniels die Rolle des Whatsapp-Chefs von Firmengründer Jan Koum übernommen, der das Unternehmen im Streit verlassen hatte. Jetzt bringt Daniels die Messenger-App in Stellung gegen den zuletzt wieder aufstrebenden Rivalen Telegram. Nutzer des auf den Schutz der Privatsphäre bedachten Messengers schätzen an Telegram insbesondere die Chatfunktion. Die Verbesserung der eigenen Gruppenchats hat jetzt Whatsapp mit seinem neuesten Update im Sinn.

Whatsapp: Admins bekommen in Gruppenchats mehr Kontrolle

Neu ist dabei etwa eine Gruppenbeschreibung. In dieser kurzen Zusammenfassung unter der Gruppeninfo für neue Teilnehmer können Admins Zweck der Gruppe, Regeln und Themen festlegen. Der Admin kann zudem jetzt einschränken, wer die Gruppenbeschreibung sowie Gruppennamen und Gruppenbild ändern darf. Auch neu: Admins können den Admin-Status anderer Teilnehmer entfernen. Dafür ist es nicht mehr möglich, die Gründer einer Gruppe aus dieser zu entfernen.

Genervte Whatsapp-Nutzer dürften sich dafür darüber freuen, dass eine neue Whatsapp-Funktion es jetzt verhindert, dass man nach dem Verlassen einer Gruppe gleich wieder hinzugefügt werden kann. Die Teilnehmersuche ist nach dem Update auf der Gruppeninfoseite möglich. Und Nutzer können nach längerer Inaktivität einen schnellen Überblick über Nachrichten erhalten, in denen sie erwähnt wurden. Dazu tippen sie einfach auf den neuen „@-Button“, der sich unten rechts im Chatfenster befindet.

Whatsapp erklärte gegenüber Techcrunch, dass die neuen Funktionen den Wünschen von Nutzern entsprächen. Die Gruppenchats würden mittlerweile von verschiedenen Bevölkerungsgruppen genutzt, etwa von Eltern, die Unterstützung bei der Kindererziehung suchten, oder von Studenten, die ihre Lernsitzungen darüber organisierten. Whatsapp hat eigenen Angaben zufolge 1,5 Milliarden Nutzer weltweit, darunter 200 Millionen, die sich in Gruppen zusammenfinden.

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Ein Kommentar
Cenobyte
Cenobyte

Die Bildergalerie ist leider über nen 410 verschwunden.
Ansonsten: Ja, cool. Hatte gehofft man kann in einzelnen Gruppen GIFs oder ähnliches unterbinden und die Mute Funktion würde n bissken ausgereifter.

Antworten

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