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Furcht vor ChatGPT: Google holt Larry Page und Sergey Brin zurück

ChatGPT wirbelt die Tech-Welt auf. Google-CEO Sundar Pichai hat nun die 2019 ausgeschiedenen Gründer Larry Page und Sergey Brin reaktiviert, um die KI-Strategie zu überarbeiten.

2 Min. Lesezeit
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Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin (v.l.) sollen an Googles ChatGPT-Strategie arbeiten. (Foto: dpa)

ChatGPT lässt Google-Chef Sundar Pichai wohl nicht mehr ruhig schlafen. Der KI-Chatbot hat nicht nur einen „Roten Alarm“ im Konzern ausgelöst, allem Anschein nach hat Pichai auch die Gründer Larry Page und Sergey Brin wieder reaktiviert. In den letzten Wochen habe es vermehrt Treffen mit den beiden 2019 ausgeschiedenen Gründern gegeben. Das schreibt jetzt die New York Times (NYT) unter Berufung von Insidern.

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ChatGPT könnte die erste nennenswerte Bedrohung seit Jahrzehnten für das 149-Milliarden-Dollar-Suchgeschäft von Google sein, schreibt die NYT weiter. Larry Page und Sergey Brin würden derzeit die KI-Strategie des Unternehmens prüfen und KI-Funktionen für die Suchmaschine vorschlagen. Laut dem Bericht arbeite Google derzeit an mindestens 20 neuen KI-Projekten parallel zu einer KI-Chatbot-Variante namens „Sparrow“.

Sparrow-Chatbot als Antwort auf ChatGPT?

ChatGPT führt zu eine „Roten Alarm“ bei Google. (Foto: Shutterstock-Ascannio)

Schon im Dezember 2022 begann der Google-Chef Sundar Pichai in erster Instanz die Teams als erste Reaktion auf ChatGPT umzubauen. Damals wurde bekannt, dass er Ergebnisse spätestens bis zur Google I/O im Mai 2023 erwarte. Auch die Alphabet-Tochter Deepmind rückt derzeit näher an das Google-Team heran. Teil der Bemühungen dürfte eine frühzeitige eingeschränkte Beta-Einführung des Sparrow-Chatbots sein.

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Google hat eigene Bemühungen, einen KI-basierten Chatbot zu entwickeln, vor dem Erscheinen von ChatGPT nie wirklich konsequent umgesetzt. Der Google Assistant galt lange als richtungsweisend in der Branche, jedoch hat der IT-Konzern die Weiterentwicklung schon sehr früh zurückgefahren. An strukturierten Daten mangelte es nicht. Auch im Bereich der Spracherkennung und KI waren stets starke Kompetenzen vorhanden.

So ein Chatbot hätte es der NYT zufolge lediglich schwer gemacht, Werbung zu verkaufen, was schlussendlich jedoch das Geschäftsmodell von Google ausmacht. Zudem habe man wohl Sorge gehabt, dass solche KI-Produkte eines Tages der Gesellschaft schaden könnten. Nun wird Google von ChatGPT getrieben und muss handeln – nicht zuletzt, da Microsoft eine Implementierung des KI-Chatbots in Bing plant.

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Google-Gründer gaben 2019 die Führung ab

Die Gründer Sergey Brin und Larry Page haben Google 1998 gegründet und gaben die operative Führung des später entstandenen Google-Mutterkonzerns Alphabet im Jahr 2019 ab. Damals teilten sie ihre Entscheidung in einem gemeinsamen Blogpost mit: „Wir waren nie welche, die sich an Managementpositionen klammern, wenn wir denken, dass es einen besseren Weg gibt, das Unternehmen zu leiten“, schrieben die Gründer.

Larry Page war zuletzt Alphabet-Chef und Sergey Brin hielt im Management einen Posten als „President“ mit einem nicht näher beschriebenen Aufgabenbereich inne. Zeit ihres aktiven Berufslebens, und auch danach, gab es keine großen Streitigkeiten der beiden Gründer. Niemand zuvor hat den Informationsfluss in der Welt dermaßen verändert wie Larry Page und Sergey Brin. Nun treten sie erneut aufs Parkett.

15 lustige von KI generierte Bilder

15 lustige von KI generierte Bilder Quelle: Google
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Sammy Zimmermanns

Für mich war schon 2019 klar, das Google dem Untergang geweiht ist. Die Reaktivierung der Gründer wird auch nichts neues bringen. Der Google Konzern ist einfach nur satt und behebig geworden. Das Geschäftsmodell Klicks zu verkaufen hat mit einer K.I. Antwortmaschine ausgediehnt ebenso reine Infowebseiten ohne weitere Funktion, werden ein Relikt der Vergangenheit seit innerhakb der nächsten 2 Jahre.

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Michael

Ich denke, Google hat auch den Riesenfehler begangen, viele beliebte Apps und Anwendungen zu begraben. Google steht nicht für Konstanz in der Bereitstellung – und aus Kundensicht ist Microsoft da viel stabiler.

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