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Fusion Platform: Qualcomm kündigt Snapdragon-Chip mit 5G an

Ein aktueller Snapdragon 845 für Smartphones.
(Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Der nächste Snapdragon-Chip für Smartphones wird in sieben Nanometern gefertigt und mit einem 5G-Modem in zehn Nanometer kombiniert. Die Fusion Platform wird noch 2018 vorgestellt und ab Frühling 2019 in Geräten eingesetzt werden.

Qualcomm hat einen Ausblick auf die Fusion Platform für Smartphones gegeben – so heißt die Kombination aus dem nächsten Snapdragon-Chip und einem dedizierten 5G-Modem des Herstellers. Die Kalifornier verzichteten darauf, das SoC beim Namen zu nennen – interne Dokumente legen nahe, dass der Chip einst als Snapdragon 855 bezeichnet wurde und nun als Snapdragon 8150. Schlussendlich ändert das aber am eigentlichen Design nichts.

Denn ungeachtet des Namens bleibt die Technik die gleiche: Der Snapdragon wird in sieben Nanometern hergestellt, bisherige SoC wie der Snapdragon 845 oder der Snapdragon 835 entstanden in Zehn-Nanometer-Nodes. Offiziell wollte sich Qualcomm nicht zum Auftragsfertiger äußern, unseren Informationen zufolge wird der Chip aber bei der TSMC statt wie bisher bei Samsung produziert. Das 5G-Modem, das Snapdragon X50, ist ein Zehn-Nanometer-Design, auch hier hat Qualcomm offenbar die TSMC beauftragt.

Erste Geräte 2019 erwartet

Im nächsten Snapdragon steckt ein X24-Modem für LTE mit bis zu 1,2 Gigabit pro Sekunde, das durch das externe 5G-Baseband ergänzt wird, da dieses anders als Intel XMM 8060 oder Samsungs Exynos 5100 kein Multi-Mode-Modem ist. Für Smartphone-Hersteller bedeutet das mehr Chips als üblich im Gerät, zumal auch die passenden Antennenmodule und die RF-Frontends untergebracht werden müssen. Qualcomm samplet derzeit und erwartet Geräte mit den beiden neuen Snapdragons im ersten Quartal 2019, wie üblich ist der Mobile World Congress im Februar ein passender Zeitpunkt – typisch wäre ein Galaxy S10 von Samsung.

Zu den ersten Anbietern von 5G in Deutschland gehört die Telekom. In Berlin stehen bereits Antennen, der Ausbau auf rund 70 Stück an über 20 Standorten erfolgt derzeit. Der Provider nutzt das 3,7-Gigahertz-Frequenzband und spricht allgemein von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde, die erreicht werden sollen. Die aktuelle Rate ist uns nicht bekannt.

Autor des Artikels ist Marc Sauter.

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