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Doch keine Gefahr für eBay.de: Fyndiq legt Deutschlandpläne auf Eis [Update]

(Grafik: fyndiq.de)

Sie waren angetreten, um die deutsche Marktplatz-Landschaft zu verändern. Jetzt die überraschende Kehrtwende: Fyndiq legt seine Deutschlandpläne vorläufig auf Eis.

Fyndiq: Überraschendes Aus für deutschen Marktplatz

Erst im Juni 2015 war der schwedische Online-Marktplatz Fyndiq mit seinem deutschen Ableger gestartet. Seitdem hat sich das Unternehmen hierzulande vor allem darum bemüht, Händler auf die als „Schnäppchen-Superstore“ bezeichnete Plattform zu locken. Damit scheint jetzt allerdings Schluss zu sein: In einer Pressemitteilung erklärt Fyndiq, dass die Deutschlandpläne vorerst auf Eis gelegt werden. Stattdessen will sich das E-Commerce-Unternehmen auf den schwedischen Heimatmarkt konzentrieren.

Der Onlineshop unter Fyndiq.de wird geschlossen, jedoch in einem geordneten Rahmen, wie Fyndiq-Partner-Manager Daniel Hirst sich gegenüber t3n äußert: „Dies [Die Schließung von Fyndiq.de] werden wir in geordnetem Rahmen vollziehen, da wir die Kommunikation zu den bestehenden Endkunden offen halten möchten.

Deutschen Händlern soll zukünftig nur noch die Möglichkeit geboten werden, ihre Produkte über Fyndiq.se direkt an schwedische Kunden zu verkaufen. Den deutschen Verbrauchermarkt will das Unternehmen vorläufig nicht mehr bedienen. Die genauen Gründe für die abrupte Kehrtwende sind nicht bekannt.

So schnell kann es gehen: Fyndiq will sich doch lieber auf den schwedischen Heimatmarkt konzentrieren. (Grafik: fyndiq.de)
So schnell kann es gehen: Fyndiq will sich doch lieber auf den schwedischen Heimatmarkt konzentrieren. (Grafik: fyndiq.de)

Fyndiq: Eigentlich sollte es ab April 2016 erst richtig losgehen

2016 hatte eigentlich das Jahr für Fyndiq in Deutschland werden sollen. Händler, die sich bis zum 15. Februar 2016 registriert hatten, sollten sechs Monate lang von der Verkaufsgebühr befreit werden. Im April 2016 sollte dann eine große Marketingkampagne losgehen.

Fyndiq hat 2015 rund 34 Millionen US-Dollar umgesetzt, was einer Steigerung von 60 Prozent entspricht. Im Februar 2016 berichteten schwedische Medien, dass Fyndiq in seiner letzten Finanzierungsrunde weitere drei Millionen Venture-Kapital einnehmen konnte. Dieses Geld scheint aber wohl vorerst nicht in das Deutschlandgeschäft zu fließen.

Wie wird es weitergehen und was ist von Fyndiqs Ankündigung zu halten? Lest dazu auch den Kommentar von t3n-Redakteur Jochen G. Fuchs: „Fyndiq richtig enttäuschend: Warum der eBay-Konkurrent jetzt um Vertrauen kämpfen muss“.

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