News

Game-Abo: Google startet Apple-Arcade-Rivalen Play-Pass

Google Play-Pass kann bald im Play-Store aktiviert werden. (Bild: Shutterstock/I AM NIKOM)

350 Games und Apps ohne Werbung und In-App-Käufe – Google hat den Start für seinen Apple-Arcade-Rivalen Play-Pass bekannt gegeben. Wie Arcade soll Play-Pass 4,99 US-Dollar im Monat kosten.

In der vergangenen Woche hat Apple seinen Spiele-Streaming-Dienst Arcade an den Start gebracht. Zunächst sollen iOS- und Mac-Nutzer rund 100 Games zocken können. Kostenpunkt: 4,99 Dollar pro Monat. Mit Play-Pass hat Google jetzt sein eigenes Spieleabo angekündigt, das monatlich ebenfalls 4,99 Dollar kosten soll. Anders als bei Arcade wird es bei dem Google-Rivalen allerdings neben Spielen auch Apps geben. Android-Nutzer können zunächst über 350 von ihnen im Rahmen des Abos ohne Werbung und In-App-Käufe genießen. Exklusive Games wird es nicht geben.

Google Play-Pass für Games und Apps

Google Play-Pass für Games und Apps. (Gif: Google)

Im Laufe dieser Woche soll Play-Pass in den USA starten. Weitere Länder sollen „bald“ folgen, wie es bei Google heißt. Konkretere Informationen dürfte es spätestens am 15. Oktober geben, wenn Google sein großes „Made by Google“-Event abhält. Dort will der Suchmaschinenkonzern auch das Pixel 4, 4 XL und weitere neue Produkte zeigen. Schon jetzt bekannt ist, dass Google interessierten Android-Nutzern zehn Tage kostenfreies Ausprobieren des neuen Dienstes ermöglichen will und im ersten Jahr 1,99 Dollar pro Monat verlangt. Apple lässt Arcade-Nutzer den Service einen Monat gratis testen. Einen Preisnachlass für das erste Jahr gibt es aber nicht.

Anders als bei Arcade sollen die 350 zum Start verfügbaren Apps und Games schon jetzt in Googles Play-Store verfügbar sein. Der Vorteil eines Abos besteht dann darin, dass weder für die einzelnen Apps gezahlt noch Werbung und Zusatzkäufe fällig werden. Die Games und Apps bleiben aber im Play-Store erhältlich, wie The Verge schreibt. Ähnlich wie bei Amazons Prime-Video-Dienst werden die in dem Abo enthaltenen Anwendungen mit einem bunten Ticket-Symbol gekennzeichnet. Insgesamt zwei Drittel der in dem Abo enthaltenen Anwendungen sind laut Google Spiele.

Play-Pass-Abo mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen

Android-Nutzer sollen das Play-Pass-Abo mit bis zu fünf Familienmitgliedern teilen können. Außerdem kann das Abo auch über die Kontrollfunktion des Play-Stores für Eltern überwacht werden. Strengeren Regeln in Sachen Privatsphäre unterliegen die Apps im Abo zwar nicht, allerdings ist schon das Entfernen der Werbung ein großer Schritt in diese Richtung. Entwickler sollen übrigens auch an dem möglichen Erfolg des Abos beteiligt werden. Sie werden offenbar nach der Höhe der Nutzung entlohnt, schreibt The Verge. Was das genau bedeutet, hat Google aber nicht erklärt.

Mehr zum Thema:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung