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Du bist Gamer? Dann könnte das hier dein Traumjob sein

Sind Gamer wirklich die besseren Virenjäger? (Foto: dpa)

Du bist gut in Far Cry oder World of Warcraft? Vielleicht ist dann ein Job als IT-Security-Manager etwas für dich. Denn laut einer neuen Studie sind Gamer hervorragend als Security-Experten geeignet.

Im Rahmen der Befragung „Winning the Game“ hat der IT-Sicherheitsspezialist McAfee die wichtigsten Herausforderungen für IT-Sicherheitsunternehmen hinsichtlich aktueller Bedrohungen unter die Lupe genommen. Die Umfrage ergab, dass „Gamification“ am Arbeitsplatz entscheidend sein kann, um Cyber-Kriminelle in ihrem eigenen Spiel zu schlagen.

Durch die Verknüpfung von menschlicher Intelligenz mit automatisierten Aufgabenstellungen, dem sogenannten Human-Machine-Teaming, können automatisierte Programme grundlegende Sicherheitsprotokolle handhaben, während die IT-Spezialisten Bedrohungen proaktiv bewältigen. Nach den Ergebnissen der Studie gehen 81 Prozent der Befragten davon aus, dass die Cyber-Security ihres Unternehmens durch einen höheren Automatisierungsgrad verbessert werden könnte. Ein Viertel der Befragten gab an, dass die Automatisierung mehr Zeit für Innovationen und Mehrarbeit schafft. Fast ein Drittel (32 Prozent) derjenigen, die nicht in Automatisierung investieren, gibt an, dass dies auf fehlende interne Möglichkeiten zurückzuführen ist.

Aktive Gamer verfügen über wichtige Fähigkeiten

Viel spannender ist aber noch eine andere Erkenntnis der Studie, die auf Gamification abzielt, also das Konzept, bei dem spieltypische Elemente und Prozesse in spielfremden Kontext angewandt werden. Diese gewinnt als Werkzeug zur Förderung einer leistungsfähigeren Cyber-Sicherheitsorganisation seit einigen Jahren an Bedeutung. Über gute Problemlösungskompetenzen in diesem Zusammenhang verfügen laut McAfee Gamer, die regelmäßig die in Computerspielen üblichen Herausforderungen lösen.

In vielen Unternehmen werden bereits entsprechende „Spielübungen“ durchgeführt. Ganze 96 Prozent derjenigen, die Gaming am Arbeitsplatz einsetzen, berichten ausschließlich von Vorteilen. Demnach bemerkt mehr als die Hälfte (57 Prozent), dass der Einsatz von Gaming zu einer erhöhten Konzentration der IT-Mitarbeiter führt. Immerhin 43 Prozent der Befragten erkennen an, dass das Gaming eine Teamwork-Kultur schafft, die für ein effektives Cyber-Sicherheitsteam erforderlich ist. Sind die neuen Cyber-Bedrohungsjäger also Gamer?

Die Ergebnisse des Berichts legen nahe, dass Gamer dem Fachkräftemangel im Bereich Cyber-Sicherheit entgegenwirken können. 92 Prozent der Befragten glauben, dass Gamer durch das Spielen Fähigkeiten entwickeln, die für die Jagd auf Cyber-Sicherheitsbedrohungen entscheidend sind: Logik, Ausdauer, ein Verständnis der Gegner und eine andere Perspektive im Vergleich zu traditionellen Cyber-Sicherheitseinstellungen.

Gamification: Gibt es die Generation der Gamer wirklich?

Dabei erklären drei Viertel der Führungskräfte, dass sie es durchaus in Betracht ziehen würden, einen Gamer einzustellen, auch wenn keine Erfahrung im Cyber-Sicherheitsbereich vorliegt. Und mehr als drei Viertel der Befragten geben an, dass die Generation, die mit Videospielen aufgewachsen ist, stärkere Kandidaten im Bereich Cyber-Sicherheit sind als herkömmliche Mitarbeiter. Stellt sich bloß die Frage, ob diese Haltung nicht etwas kurzsichtig ist: Mit Computerspielen aufgewachsen sind ja generationsbedingt schon recht viele der heute Berufstätigen – und nicht jedes Spiel hat die gleichen Incentives und Ansätze.

Der Report „Winning the Game“ basiert auf der Befragung von 300 Senior Security Managern und 650 Sicherheitsexperten in öffentlichen und privaten Organisationen mit mindestens 500 Mitarbeitern in den USA. Eine kostenlose 12-seitige Zusammenfassung steht in englischer Sprache zum Download zur Verfügung.

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