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Neuer Rekord: Gamescom lockt mehr Besucher als IFA und Cebit

Volle Halle 9 auf der Gamescom in Köln. (Foto: Gamescom)

Die Computerspielmesse Gamescom in Köln ist am Samstag mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. Der Gaming-Verband BIU feiert den Besuch von Kanzlerin Merkel als „Ritterschlag“ für die Branche.

Mehr als 350.000 Besucher aus 106 Ländern strömten seit Dienstag zur Gamescom, dem weltweit größten Event für Computer- und Videospiele, an den Rhein, wie die Koelnmesse am letzten Veranstaltungstag bilanzierte. Damit hat sie mehr Zulauf als die IFA in Berlin und auch deutlich mehr als die Cebit in Hannover.

2016 waren rund 345.000 Besucher aus 97 Ländern gekommen. Eine neue Bestmarke habe man auch auf Ausstellerseite mit 919 Unternehmen (plus fünf Prozent) aus 54 Ländern verzeichnet.

Erstmals hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Messe eröffnet und dabei die Bedeutung digitaler Spiele als „Kulturgut, Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor von allergrößter Bedeutung“ betont. Die alljährlich stattfindende Gamescom gilt als eine der wichtigsten Messen der Video- und Computerspielbranche weltweit und ist zudem zu einem Festival für Gamer geworden. Ein Schwerpunkt war diesmal der E-Sport, also das wettbewerbsmäßige Zocken von Computerspielen.

Merkel und 150 Politiker aller großen Parteien besuchen Gamescom

Ganz persönliches Highlight seien für ihn die Eröffnung durch die Bundeskanzlerin und der Besuch aller Generalsekretäre der Parteien gewesen, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands BIU, der dpa. „Das war ein Ritterschlag für die Gamescom und die ganze Branche“, sagte Falk, „und das wurde auch in der Branche wahrgenommen.“ Die Würdigung von „allerhöchster Ebene“ habe auch weltweit die Wahrnehmung der Messe gestärkt.

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Über 150 Politiker aller großen Parteien haben in diesem Jahr die Messe besucht – ein Novum. Viele verstünden erst vor Ort überhaupt die Dimension der Games-Kultur, sagte Falk. dpa

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