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Deep Learning auf dem Hype-Höhepunkt: Gartner benennt drei technologische Mega-Trends

Handlungsempfehlungen durch die Brille: Augmented Reality dürfte vor allem für die Industrie zunehmend interessant werden, glauben die Analysten. (Foto: DHL)

Der „Hype Cycle for Emerging Technologies“ konzentriert sich dieses Jahr unter anderem auf die Bedeutung künstlicher Intelligenz. Ganz konkret sollten sich Unternehmen auch mit Augmented Reality beschäftigen, raten die Analysten.

Vielversprechende neue Technologien ordnet das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner jedes Jahr in seinen sogenannten „Hype Cycle for Emerging Technologies“ ein. Dieses Jahr seien künstliche Intelligenz, sich an den Bedürfnissen des menschlichen Nutzers orientierende Technologien und digitale Plattformen besonders vielversprechend, sagen die Analysten.

Innovationsführer im Bereich neuer Technologien sollten sich diese „Mega-Trends“ also genauer ansehen, um einschätzen zu können, welchen Einfluss diese künftig auf ihre Geschäftsfelder haben könnten, raten die Experten. „Organisationen werden sich darauf einstellen müssen, mit sich rasant entwickelnden Technologien konfrontiert zu werden, die die Art und Weise des Umgangs mit ihren Arbeitskräften, Kunden und Partnern grundlegend verändern“, sagt Mike J. Walker, Research Director bei Gartner.

Beispiel: Autonomes Fahren

Im Bereich künstlicher Intelligenz verweisen die Forscher etwa auf die schier unendlichen Möglichkeiten, die deren Einsatz im Bereich autonomer Fahrzeuge ermögliche. So könnten Unfälle und der vielerorts drohende Verkehrskollaps künftig vermieden werden. Auch ließe sich der Trend zur Urbanisierung möglicherweise verlangsamen, heißt es.

Hype Cycle for Emerging Technologies 2017 (Grafik: Gartner)
Hype Cycle for Emerging Technologies 2017 (Grafik: Gartner)

„Wenn autonome Fahrzeuge, künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge (IoT) und andere aufkommende Technologien mit ökonomischen Trends wie der Sharing-Economy verknüpft werden, ergeben sich völlig neue Geschäftsmodelle, die ganze Märkte umkrempeln können“, prophezeit Walker. Das Unternehmen Uber sei hier ein gutes Beispiel, das zeige, in welche Richtung sich eine Branche und Nutzungskonzepte künftig entwickeln könnten – nämlich von vielen Privatautos hin zu Transportation-as-a-Service-Geschäftsmodellen.

Eine besondere Bedeutung komme zunehmend auch dem maschinellen Lernen zu, bei dem sinnvolle Erkenntnisse aus einer Reihe von Beobachtungen abgeleitet werden.

„Transparently Immersive Experiences“

Der zweite von Gartner ernannte „Mega-Trend“ sind die sogenannten „Transparently Immersive Experiences“ und somit die Möglichkeiten, wie Mensch und Technologien miteinander interagieren und sich ergänzen. Diesbezüglich sei etwa Augmented Reality (AR) von großer Relevanz, bei der physische Gegenstände mit virtuellen Erweiterungen versehen werden. Gerade für die Industrie sei dieses Themenfeld besonders interessant.

Grundsätzlich, sagen die Analysten, würde Technologie zunehmend „human-centric“ werden, die Bedürfnisse des Nutzers also in den Mittelpunkt stellen. Neben AR, heißt es, sollten sich Unternehmen auch die Themen digitaler Arbeitsplatz, Smart Home, Virtual Reality und 4D-Druck genauer ansehen.

Die drei von Gartner benannten Trends im Überblick (Grafik: Gartner)
Die drei von Gartner benannten Trends im Überblick. (Grafik: Gartner)

Als dritten Trend haben die Analysten digitale Plattformen ausgemacht. Technologien würden sich von rein technischer Infrastruktur hin zu Plattformen entwickeln, die sich in durchdachten Ökosystemen entfalten. Unternehmen müssten sich folglich künftig stärker mit der Frage beschäftigen, wie sich Geschäftsmodelle konzipieren lassen, die den Plattform-Gedanken berücksichtigen. Entscheidend sei zudem, bei der Umsetzung auf die richtigen Technologien zu setzen, wie etwa 5G, IoT-Plattformen, den digitalen Zwilling, Quantencomputing – oder die Blockchain, von der sich die Gartner-Analysten viel versprechen.

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