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Im Schatten von Bill Gates und Steve Jobs: Doku zeigt unbekannte Silicon-Valley-Pioniere

(Quelle: © Michael Kvakin - Fotolia.com)

Lee Felsenstein – schon mal gehört? Der Ingenieur hat den ersten tragbaren PC entwickelt, blieb aber im Schatten von Gates oder Jobs. Eine Doku würdigt jetzt unbekannte Silicon-Valley-Pioniere.

Silicon Valley: Entwickler im Schatten von Gates und Jobs

Microsoft-Gründer Bill Gates und den früheren Apple-Chef Steve Jobs kennen sicher auch nicht technikaffine Menschen rund um den Globus. Aber was ist zum Beispiel mit Lee Felsenstein? Der mittlerweile 71-jährige Ingenieur ist einer von vielen Silicon-Valley-Pionieren, die es weder zu Ruhm noch zu Reichtum gebracht haben. Und das, obwohl sie etwa einen großen Beitrag zur Entwicklung der Computer geleistet haben.

Silicon-Valley-Pionier Lee Felsenstein entwickelte den ersten tragbaren Computer, den Osborne 1. (Bild: Tomislav Medak/Bill Betram/Wikimedia)

Felsenstein hat mit dem Osborne 1 den ersten tragbaren Computer entwickelt, der zwar zwölf Kilogramm wog, aber ein kommerzieller Erfolg war. Die Firma des Visionärs Adam Osborne, für die Felsenstein den Computer entwickelte, ging allerdings pleite. Felsenstein zog weiter zur nächsten Computerfirma. Auch aus seinem zeitweise beliebten Kleinanzeigenportal Community Memory wurde nichts, es wurde vom aufkommenden Internet verdrängt.

Felsenstein war auch als Moderator des legendären Homebrew Computer Clubs, dem neben Osborne auch Apple-Mitgründer Steve Wozniak angehörte, unbestritten ein Silicon-Valley-Pionier. Er hatte aber nicht das Glück eines Jobs‘, Gates‘ oder Wozniaks, mit einem seiner Produkte den großen finanziellen Erfolg zu feiern.

„Chaotisch und revolutionär“: Silicon-Valley-Dokumentation

Eine Dokumentation des deutschen Regisseurs Jan Tenhaven setzt Felsenstein und weiteren heute vergessenen Silicon-Valley-Pionieren ein Denkmal. Die 90-minütige Doku entführt den Zuschauer in die Anfangszeit des IT-Mekkas Silicon Valley, als es „amateurhaft, bunt, chaotisch und revolutionär“ zuging: „Die Silicon-Valley-Revolution – Wie ein paar Freaks die Welt veränderten“ läuft Dienstagabend (18. April), 23 Uhr, auf Arte und am 26. Juni um 22:45 Uhr in der ARD.

Lee Felsenstein hat sich übrigens längst noch nicht auf sein Altenteil begeben. Er arbeitet an einem Elektronikbaukasten, mit dem Kinder das Programmieren auf Mikrochip-Ebene lernen können sollen, wie Zeit Online berichtet. Darüber hinaus will er mit anderen Silicon-Valley-Veteranen eine Beratungsfirma gründen. Der Arbeitstitel lautet: „Die Liga der außerordentlichen Ingenieure“.

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