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Bill Gates und Ebay-Gründer Omidyar wollen Satellitendaten frei verfügbar machen

Bill Gates' Stiftung und der Ebay-Gründer Pierre Omidyar stecken Millionen in das Projekt Radiant Earth. Damit sollen Satellitendaten für alle frei verfügbar gemacht werden.

Radiant-Earth-Projekt: Satellitendaten aufbereiten und gratis zur Verfügung stellen

Die von Satelliten erhobenen Daten sind für viele Einsatzzwecke geeignet, etwa bei Flugzeugabstürzen, Naturkatastrophen oder zur Überwachung des Regenwaldes. Die Satellitendaten zu nutzen ist allerdings kompliziert und teuer und daher für Hilfsorganisationen schlicht nicht zu stemmen. Das will die Gates-Stiftung jetzt mit dem Radiant-Earth-Projekt ändern, wie Reuters berichtet.

Gates und Co. wollen Satellitendaten demokratisieren. (Bild: Shutterstock)

Zusammen mit dem Ebay-Gründer Pierre Omidyar investiert Bill Gates einen Millionenbetrag, um ein frei zugängliches und kostenloses Archiv anzulegen. Dort sollen die Satellitendaten sowie Daten von anderen Flugkörpern wie Drohnen dann gesammelt und aufbereitet werden. Erklärtes Ziel ist es, dass auch Laien die Daten verstehen könnten.

Satellitendaten: Schwarmintelligenz hilft bei der Analyse

Dabei setzen die Initiatoren des Projekts auf die Schwarmintelligenz. Interessierte sollen von zu Hause aus bei der Analyse helfen. Eine Idee der Datenaufbereitung könnten demnach 3D-Modelle sein. Insgesamt dürften Schätzungen zufolge aktuell rund 1.400 Satelliten die Erde umrunden. In den nächsten Jahren soll sich deren Zahl noch verdoppeln.

Neben Hilfsorganisationen und Umweltaktivisten könnten auch Archäologen von der Datensammlung profitieren, wie auf einem Kongress der Gates-Stiftung in Seattle ausgeführt wurde. Satellitentechnik und Schwarmintelligenz von Hobby-Archäologen wurden etwa schon bei der Suche nach dem Grab von Dschingis Khan eingesetzt.

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via derstandard.at

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