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Gedankenlesen: Dieses Gerät verwandelt Vorstellung in Text

Gerät nutzt Gehirnpower. (Foto: PinkPersimon / flickr.com, Lizenz: CC-BY )

Forscher haben ein Gerät entwickelt, mit dem künftig Gedanken direkt in Text verwandelt werden könnten. Noch ist das Gerät zum Gedankenlesen ein Prototyp und hat seine Grenzen.

Forscher arbeiten an Technologien zum Gedankenlesen

Dass die eigenen Ideen direkt aus dem Gehirn auf ein Gerät ausgegeben werden, das im wahrsten Sinne des Wortes Gedanken lesen kann, ist ein Traum vor allem von körperlich eingeschränkten Menschen. Seit Jahren testen Forscher entsprechende Verfahren mit sogenannten Computer-Hirn-Schnittstellen. Bisher sind diese aber eher kompliziert in der Anwendung, langwierig und erfordern einiges an Equipment.

Gehirn zu Text: Forscher kommen dem Gedankenlesen näher. (Grafik: Frontiers in Neuroscience)
Gehirn zu Text: Forscher kommen dem Gedankenlesen näher. (Grafik: Frontiers in Neuroscience)

Forscher des National Centers for Adaptive Neurotechnologies an der Universität des US-Bundesstaats New York in Albany wollen nun den Durchbruch geschafft haben, was diese Art der Kommunikation angeht. Sie haben ein Gerät entwickelt, das Gedanken als Text ausliest und dieses Verfahren erstmals erfolgreich getestet.

Vorlesen trainiert Gerät zum Gedankenlesen

Bei den Testpersonen handelte es sich um Epilepsie-Patienten, in deren Gehirn sich aus Therapiegründen bereits eingepflanzte Elektroden befanden. Die Testpersonen mussten bestimmte Texte laut vorlesen, so dass die von den Forschern entwickelten Algorithmen lernen konnten, welche Gehirnareale bei bestimmten Wörtern benutzt werden. Dabei machte es letztlich keinen Unterschied, ob die Sätze laut vorgelesen oder nur gedacht werden.

In den nachfolgenden Tests zum Gedankenlesen konnten beachtliche Ergebnisse erzielt werden. So betrug die Fehlerrate beim Erkennen der Wörter teils nur 25 Prozent. Die Forscher gehen davon aus, dass mit eigens eingesetzten Elektroden die Gedanken noch fehlerfreier in Text umgewandelt werden können.

via futurezone.at

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3 Reaktionen
Markus

Leider musste auch ich direkt an die Nachteile und den Missbrauch denken, was sehr traurig ist, denn es kann mit Sicherheit SEHR vielen Menschen mit Behinderungen weiterhelfen.

Wearables sind mit Smartwatches erst der kleine Anfang. Dann wird es Mützen geben, die Sensoren haben und man gedanklich auf Mails antworten kann. Na ja und wie so alles, lässt sich auch die Mütze ausspähen.

Erich Honecker hätte pausenlos feuchte Träume.

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Björn

musste auch gleich dran denken. und in guantanamo sind dann schnell mal ein paar elektroden ins gehirn gepflanzt, gegenwehr zwecklos. und sollte das jemals einigermaßen zuverlässig funktionieren ist es auch ganz sicher, das davon gebrauch gemacht wird. da stellen sich mir die Nackenhaare auf...

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Hans

Nichts gegen gute Technologien, aber in ? Jahren sind dann nicht mal mehr die Gedanken frei, sondern möglicherweise Futter für Geheimdienste.

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